Diese Kriterien werden durch einen unabhängigen Ausschuss bestehend aus Prof. Dr. Klaus Cachay (Universität Bielefeld), Klaus Langhoff (DHB-Trainer) und Frank Bohmann (Geschäftsführer der Handball-Bundesliga GmbH) geprüft. Ziel des Jugendzertifikats ist die Sicherung qualitativer und kontinuierlicher Fort- und Weiterentwicklung von Jugendarbeit in den Vereinen. So soll für deutsche Nachwuchsspieler bestmögliche Vorrausetzungen geschaffen werden, um in ihren Klubs zu Spitzenspielern reifen können.
Klubs, die das Jugendzertifikat nicht vorweisen können, zahlen in einen Fond ein, dessen Mittel Projekten zu Gute kommen, die die Nachwuchsarbeit im Handballsport allgemein fördern. Dieses sind zum Beispiel: Der Rookie Cup 2010 (2.-4. April, Berlin), bei dem 16 A-Jugendteams, die A-Jugendnationalmannschaft (Jahrgang 1993) sowie ein Auswahlteam des Berliner Handballerverbandes an den Start gehen werden, das Trainersymposien 2010 (4.-6. Mai), Kindertrainingsseminare sowie positionsspezifische Lehrgänge.
Die TOYOTA HBL vergibt weitere Jugendzertifikate an die Klubs, die innerhalb einer Nachbesserungsfrist die erforderlichen Kriterien erfüllt haben.
Folgende Vereine haben das Jugendzertifikat zusätzlich erhalten:
• HSG Wetzlar
• SG Flensburg-Handewitt
• VfL Gummersbach
Folgende Klubs haben das Jugendzertifikat 2010 bereits erhalten:
HBW Balingen-Weilstetten, TSV Dormagen, HSG Düsseldorf, Füchse Berlin, TV Großwallstadt, HSV Hamburg, TSV Hannover-Burgdorf,
THW Kiel, TBV Lemgo, SC Magdeburg, TSV GWD Minden, Rhein-Neckar Löwen
2. Bundesliga Nord: VfL Bad Schwartau, TV Emsdetten, HC Empor Rostock, SV Post Schwerin, 1. VfL Potsdam
2. Bundesliga Süd: 1. SV Concordia Delitzsch, EHV Aue, HC Erlangen, HSG FrankfurtRheinMain, TSG Friesenheim, ThSV Eisenach, TV 05/07 Hüttenberg, HG Saarlouis
Alle anderen Klubs haben das Liga-Zertifikat nicht beantragt oder haben aufgrund nicht erfüllter Kriterien oder unvollständig eingereichter Anträge das Jugendzertifikat nicht erhalten.
Th. Levknecht