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An der Börde das bessere Gesicht zeigen

Über Stabilität in der Abwehr will unsere B-Jugend beim SCM zu Sicherheit finden

Nach der Enttäuschung am vergangenen Wochenende im Erzgebirge möchten die 15/16-jährigen ThSV-Talente am Sonntag in der Mitteldeutschen Oberliga der männlichen Jugend B ihr besseres Gesicht zeigen. Die Altersgefährten des SC Magdeburg sind am Sonntag, 01.12.2019 um 12.00 Uhr in der traditionsreichen Hermann-Gieseler-Halle (Klaus-Miesner-Platz 2) Gastgeber.

Das Hinspiel hatten die ThSV-Talente am ersten Saisonspieltag mit 33:27 gewonnen. Die SCM-Youngster, mit dem jüngeren Jahrgang in dieser Saison am Ball, konnten bisher nur die NSG EHV/Nickelhütte Aue mit 36:20 besiegen, gegen den HSV Apolda ein 25:25-Remis erreichen. Sie belegen mit 3:7 Punkten den 5. Platz, der ThSV Eisenach mit 6:4 Zählern den 3. Rang. „Finden wir zu unserer stabilen 6:0-Deckung zurück, haben wir eine Chance“, erklärt Uwe Seidel. Der Coach des ThSV Eisenach feierte während seiner aktiven Laufbahn im Trikot des SC Magdeburg in der Hermann-Giesler-Halle nationale und internationale Erfolge. Er kehrt an seine einstige Wirkungsstätte zurück, würde nur gar zu gern mit seinen heutigen Schützlingen beide Punkte mit ins Thüringische nehmen.

„Während der Trainingswoche hatten wir mit Verletzungen und Krankheiten zu kämpfen, wobei die Krankheiten für die Jahreszeit Herbst typisch sind“, berichtet Uwe Seidel. „Klar, der SCM wird auf Revanche für die Hinspiel-Niederlage aus sein. Wir müssen vorbereitet sein“, fügt der Ex-Nationalspieler hinzu. Er hofft, in seiner Stammformation mit Tom Steiner auf Links- und Max Schlotzhauer auf Rechtsaußen, Tizian Reim, Karl-Marius Schnell und Ole Gastrock-Mey im Rückraum, Philipp Bourtal am Kreis und Louis Kleinschmidt im Tor beginnen zu können. Aber auch die B-Jugendlichen des jüngeren Jahrgangs werden Einsatzzeiten erhalten, haben ie ich inzwischen den Status von echten Alternativen erarbeitet. „Wir wollen uns in der Deckung die nötige Sicherheit für den Angriff holen, über den Kampf zum Spiel finden“, erklärt Uwe Seidel mit Blick auf den Trip in die Bördestadt.

 

Th. Levknecht