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Aus dem Altenburger Land zwei Punkte mitbringen

ThSV Eisenach II gastiert am Samstag um 17.30 Uhr beim LSV Ziegelheim

Die weiteste Auswärtsfahrt der Saison führt den ThSV Eisenach II am Samstag, 19.10.2019 ins Altenburger Land. Im 186 Kilometer von Eisenach entfernten Ziegelheim sind die Handball-Männer des ortsansässigen Landsportvereines Gastgeber. „Die direkt im Zentrum Ziegelheims gelegene Wieratalhalle ist stets ein heißes Pflaster, doch wir wollen von der insgesamt 4-stündigen Fahrt zwei Pluszähler mitbringen“, betont Michael Stegbner-Guillaume, der Coach des ThSV Eisenach II.

Der LSV Ziegelheim hat erst vier Punktspiele absolviert, drei davon auswärts. alle verloren und ist damit bisher ohne Pluszähler. Schmerzhaft die 31:34-Niederlage im Kreisderby beim SV Aufbau Altenburg, schmerzhaft das 19:20 im Ostthüringenderby vor über 300 Zuschauern in eigener Halle gegen den HSV Ronneburg. Der LSV Ziegelheim muss den Abgang seines in die Mitteldeutsche Oberliga abgewanderten Torjägers Maximilian Amtsberg verkraften. Der junge Rückraumspieler eroberte in der Vorsaison mit 244 Tore (im Schnitt über 10 Treffer!) die Torjägerkrone der Thüringenliga. Tim Rodrian vom SV Town & Country Behringen/Sonneborn hatte als Zweiter der Torjägertabelle 45 Treffer weniger markiert. Maximilian Amtsberg hat eine große Lücke beim LSV Ziegelheim hinterlassen. Der vom Ronneburger HV gekommene Tscheche Luka Zwerina, Oliver Kunz und Andre Heinig sollen nun die Hauptlast des Torewerfens übernehmen. Im zweiten Saison-Heimspiel wird der LSV Ziegelheim alles daransetzen, um Punkte auf der Habenseite zu verbuchen.

„Um das zu verhindern, müssen wir über 60 Minuten, nicht nur über 40 Minuten, eine konstant gute Leistung in Abwehr und Angriff zeigen“, weiß der Coach des ThSV Eisenach II. „Unser Problem ist weiterhin die Abwehr. Wir können uns nicht darauf verlassen, dass unsere zweifellos sehr guten Torhüter fehlende Kompaktheit der Abwehr vor ihnen ausbügeln. Unsere Torhüter brauchen Unterstützung von ihren Vorderleuten“, betont Michael Stegner-Guillaume. Im Angriff gelte es auch in Ziegelheim, das Fehlen von Rückraum-Shootern mit schnellem Kombinationsspiel zu kompensieren. „Dass wir das können, haben wir ja gezeigt, mit spielerisch guten Lösungen bei hohem Tempo“, konstatiert Michael Stegner-Guillaume. Verletzungsbedingt muss er weiterhin auf Noah Streckhardt verzichten. Adrian Warlich fehlt aus privaten Gründen. Fragenzeichen stehen hinter dem Einsatz der angeschlagenen Renato Pauli, Jannis Förster und Bastian Kemmler. Eventuell ist Philipp Urbach nach Schulterproblemen wieder dabei. Der Matchplan des Trainers sieht Hannes Meyer am Kreis, aber auch im Rückraum vor. Der junge Julius Brenner könne, so Michael Stegner-Guillaume, durchaus mehr Akzente aus dem Rückraum setzen. Mit der Aufgabe des Spielgestalters dürfte er wieder Kapitän Qendrim Alaj betrauen.

Th. Levknecht