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Bravo! Unsere B-Jugend steht in der Meisterschaftsendrunde des MHV!

Mit 29:28 über die NSG Aue das Finalticket gelöst

Die 15/16-jährigen Talente des ThSV Eisenach sind am nächsten Wochenende dabei, wenn (wahrscheinlich in Leipzig) die Finalrunde um den Titel des Mitteldeutschen Meisters im Handball der männlichen Jugend B ausgetragen wird. In der in der Eisenacher Werner-Aßmann-Halle ausgetragenen Vorrundengruppe 2 lösten die Schützlinge von Ex-Nationalspieler Uwe Seidel mit einem 29:28 (17:11) -Erfolg über die NSG EHV/Nickelhütte Aue das Endrundenticket. Gegen den SC Magdeburg unterlagen die Eisenacher nach passabler Leistung mit 21:30 (9:14). Die Elbestädter hatten die Altersgefährten aus dem Erzgebirge klar mit 37:25 bezwungen. Der SC Magdeburg und der ThSV Eisenach qualifizierten sich hier für die Finalrunde. Aus der Vorrundengruppe 1 schafften dies der SC DHfK Leipzig und mit dem HSV Apolda ein zweiter Thüringer Vertreter.

Foto: Tom Steiner hart attackiert, aber mit Power unterwegs - sportfotoseisenach

Der Sieg über Aue bedeutete das Ticket für die MHV-Endrunde

„Wir haben unser Ziel erreicht“, strahlte Uwe Seidel. Seine Schützlinge um Kapitän Philipp Bourtal tanzten nach dem 29:28 im ersten Turnierspiel über die NSG Aue unter dem Beifall der Zuschauer auf dem Parkett des Thüringer Handballtempels. Eingedenk des erwarteten Sieges der Magdeburger über Aue bedeutete dieser Erfolg die Endrundenteilnahme. Nach einer starken ersten Halbzeit mit einer 17:11-Pausenführung und der Fortsetzung der Dominanz bis zur 38. Minute (22:16) wackelte der Erfolg noch mächtig. „Bis dahin spielte wir ganz konzentriert, fehlerlos und variabel auf, trumpfte Ole Gastrock-Mey sensationell aus dem Rückraum auf“, analysierte Uwe Seidel. Die Talente aus dem Erzgebirge stellten auf eine ganz offensive Abwehr um, stellten die Hausherren vor ganz erhebliche Probleme, verkürzten Treffer um Treffer, waren beim 26:24 (47.) bereits auf zwei Treffer heran, netzten exakt 60 Sekunden vor Ultimo sogar zum Anschlusstreffer (28:27) ein. Karl-Marius Schnell, schon zuvor seine individuellen Qualitäten nutzend, setzte sich erfolgreich in Szene und schloss zum 29:27 ab. Da waren noch 21 Sekunden zu absolvieren. Der 28.Treffer für die NSG Aue durch den wuchtigen Kevin Luca Günther, der wie sein Teamkollege Daniel Sova mit 9 Torerfolgen notiert wurde, änderte nichts am Spielausgang. Das homogenere und kreativere Team trug den Erfolg von dannen.

Foto: Rückraum-Shooter Ole Gastrock-Mey, hier gegen den SCM - sportfotoseisenach

Nicht in die Konterfalle des SC Magdeburg gelaufen

„Gegen den SC Magdeburg wollten wir nicht in die Konterfalle laufen, das ist uns bis zur 40. Minute gut gelungen“, bilanzierte Uwe Seidel zur zweiten Partie. Die Elbestädter, mit zwei vollbesetzten Wechselbänken am Spielfeldrand, wurden letztendlich ihrer Favoritenrolle gerecht, drehten nach dem 22:17 (36.) noch einmal richtig auf. „Um allen das direkte Erlebnis gegen den SC Magdeburg zu vermitteln, war im zweiten Abschnitt unser jüngerer Jahrgang lange Zeit auf dem Parkett“, erklärte Uwe Seidel. „Unsere zielgerichtete Arbeit zahlt sich aus. Unsere Jungs gewinnen an Reife, um mit Stresssituationen umgehen zu können. In punkto Spielkultur sind wir einen Schritt weiter. Unsere Aufwärtsentwicklung kommt in der Qualifikation für die Endrunde des Mitteldeutschen Handballverbandes zum Ausdruck“. freut sich der Trainer der B-Jugend des ThSV Eisenach. Wo nach Schwächen, Reserven und Nachholbedarf bestehen, weiß er natürlich auch sehr gut. Das Spiel über die Außen möchte er unbedingt verbessern. Über die Außen? Na klar, Uwe Seidel selbst war ein exzellenter Außenspieler, auch in der Nationalmannschaft!

Foto: Karl-Marius Schnell übernahm Verantwortung beim Torwurf, als der Sieg gegen Aue im Finish wackelte - sportfotoseisenach

Für die ThSV-B-Jugend waren in den Spielen gegen die NSG EHV/Nickelhütte Aue (29:28) und den SC Magdeburg (21:30) dabei:

Louis Kleinschmidt, Linus Trapp, Aron Büchner; Miguel Lapacz (1 Tor), Marius Schnell (13/2), Philipp Bourtal (4/2), Felix Cech, Yannick Seidel (2), Tizian Reum (3), Joel Stegner (3), Max Schlotzhauer (1), Paul Jegminat (2), Ole Gastrock-Mey (13), Johann Malta (2), Tom Steiner (6)