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Es wurde nichts mit dem Auswärtssieg in Aue

„Keiner vermochte seinen Gegenspieler zu stellen!“ - ThSV- B-Jugend stellt sich selbst ein Bein und unterliegt in Aue 22:26 (10:14)

Foto: Unsere Wechselbank mit Emotionen in der Sporthalle Zeller Berg in Aue - sportfotoseisenach

 

Es wurde nichts mit dem erhofften Auswärtssieg im Erzgebirge! Die 15/16-jährigen Talente des ThSV Eisenach unterlagen in der Mitteldeutschen Oberliga der männlichen Jugend B bei den Altersgefährten der NSG EHV/Nickelhütte Aue mit 22:26 (10:14). Alle Beteiligten und Augenzeugen waren sich einig, sprachen von einer verdienten Niederlage. „Vielleicht ein Dämpfer zu rechten Zeit“, sinnierte ThSV-Coach Uwe Seidel. Seine Crew musste den 2. mit dem 3. Tabellenplatz tauschen, gastiert am Sonntag, 01.12.2019 beim SC Magdeburg (Anwurf um 12.00 Uhr in der Hermann-Gieseler-Halle, Klaus-Miesner-Platz) und empfängt am Sontag, 08.12.2019 zum Rückspiel die NSG EHV/Nickelhütte Aue (Anwurf um 12.00 Uhr in der Werner-Aßmann-Halle).

 

Ausgerechnet das Stammpersonal war in der geschichtsträchtigen Sporthalle Zeller Berg in Aue von der in den Wochen zuvor gezeigten Leistungen weit entfernt. Die tendenziöse Schiedsrichterleistung zugunsten der Heimmannschaft wollte keiner der Verantwortlichen des ThSV Eisenach als Entschuldigung gelten lassen. „Mit der Leistung vom Heimsieg über den HC Elbflorenz hätten wir in Aue gewonnen“, ist sich Uwe Seidel sicher. Die Gastgeber, bis dato erst mit einem Sieg auf dem Konto, benötigten keine Sternstunde, um den zweiten Doppelpunktgewinn der Saison zu bejubeln. Ein solider Auftritt reichte aus. Mit einem Fehlerfestival, Uwe Seidel sprach von nahezu 20 eigenen Patzern, war an einen ThSV-Erfolg nicht zu denken. Der Garant der bisher guten Bilanz, die 6:0-Abwehr mit einem starken Innenblock im Zusammenspiel mit dem Torhüter, zeigte sich ausgesprochen porös. „Jeder konnte individuell nicht seinen Gegenspieler stellen und halten“, konstatierte Uwe Seidel. Mit einer Fangquote von nur 21 Prozent blieben auch die Torhüter unter ihren bisherigen statistischen Werten.

 

Guter Auftakt erwies sich als Strohfeuer

Der Auftakt verlief aus Eisenacher Sicht hoffungsvoll. Philipp Bourtal traf zum 3:5 (10.). Doch dann nahm das Unheil seinen Lauf. Bälle wurden leichtfertig verloren, Diskussionen hielten vom Handballspielen ab. Die Gastgeber gingen mit 6:5 in Führung (13.). Eine Eisenacher Auszeit blieb ohne den gewünschten Erfolg. „“Wir haben den Faden nicht mehr wiedergefunden“, berichtet Uwe Seidel. Die Hausherren zogen auf 13:8 (23.) davon. Nur kurz nach dem Seitenwechsel, beim 16:14 durch den eingewechselten Linkshänder Miguel Lapacz (30.) und beim 18:15, einem Siebenmeter-Treffer von Paul Jegminat (32.), waren die Eisenacher auf Tuchfühlung. Die Patzer-Serie der Talente von der Wartburg nutzten die aus dem Erzgebirge, um auf 24:17 (40.) davon zu eilen. ThSV-Coach Uwe Seidel brachte nahezu sämtliche Wechselspieler. In der Schlussphase, nach dem 25:19 (45.), gelang noch etwas Ergebniskosmetik.

 

Statistik

EHV Aue : Klier, Dudin; Günther (6), Espog, Sova (7/3), Hofmann (3), Fischer (1), Becker (2), Lange, Petkov, Backofen (2), Rudolph (5)

 

ThSV Eisenach : Kleinschmidt, Büchner; Lapacz (1), Schnell (2), Bourtal (2), Cech, Seidel (1), Reum (5), Stegner, Schlotzhauer (3/2), Jegminat (4/3), Gastrock-Mey (4), Malta, Steiner

 

Siebenmeter: Aue 3/4 – ThSV 5/7

 

Zeitstrafen : Aue 14 Min. – ThSV 2 Min.

 

Schiedsrichter : Hähle/Uhlig

 

Th. Levknecht