News / 2. Handball Bundesliga

HSG Krefeld rüstet sich für die Partie gegen den ThSV Eisenach

Nachgefragt beim Coach der HSG Krefeld

Teamfoto HSG Krefeld

Obere Reihe von links: Trainer Arnar Gunnarsson, Sebastian Schöneseiffen, Karl Roosna, Max Zimmermann, Mike Schulz, Dorian Wöstmann, Physiotherapeut Arne Borrmann

Mittlere Reihe von links: Betreuer Alwin op de Hipt, Kevin-Christopher Brüren, David Hansen, Toni Sario, Damian Janus, Domenic Luciano, Jonas Vonnahme, Co-Trainer Felix Linden

Untere Reihe von links: Geschäftsführer André Schicks, Tim Gentges, Josip Cutura, Norman Toth, Frederik Stammer, Paul Keutmann, Henrik Schiffmann, Simon Ciupinski, Prokurist Thomas Wirtz, Sportlicher Leiter Stefan Nippes

Vor der Mannschaft: Maskottchen Eddie the Eagle
Es fehlt: Mannschaftsärztin Laura Ufermann

 

Der ThSV Eisenach gastiert am Samstag, 30.11.2019 bei der HSG Krefeld (Anwurf um 19.00 Uhr in der Glockenspitzhalle in Krefeld). Der Tabellen-Letzte empfängt den Tabellen-Vierten. Das Team von der Wartburg hat von seinen 17 Pluszählern erst einen einzigen von Reisen mitgebracht. Da dürfte die HSG Krefeld Morgenluft wittern, die in der bisherigen Saison nur am 8. Spieltag, beim 30:26 über Bayer Dormagen, jubeln durfte.

 

 

Wir sprachen zu Wochenmitte mit dem Coach der HSG Krefeld

Für die HSG Krefeld ist die 2. Handballbundesliga völliges Neuland. „Potenzial und Euphorie“ titelte die „Handballwoche“ die Saisonvorschau für die HSG Krefeld. Wie sehen Sie den bisherigen Saisonverlauf?

Die Saison ist für uns eine große Herausforderung. Wir haben ein schmales Budget und einfach nicht das Talent und die Erfahrung, die andere Teams haben. Hinzu kamen zu Beginn einige Fehler, die am Ende auf fehlende Erfahrung zurück gehen. Das hat uns wichtige Punkte gekostet. In den vergangenen Wochen war es dann aber vor allem die Problematik mit Verletzungen, die uns weit zurückgeworfen hat. Mit acht oder neun Feldspielern ist es natürlich schwer.

Wie würden Sie Ihre Mannschaft charakterisieren, mit Stärken und Schwächen? Wer sind die Leistungsträger?

Leistungsträger zu benennen ist schwer. Eigentlich sind wir ein sehr homogenes Team. Jeder Spieler kann an einem guten Tag Leistungsträger sein, aber einen Spieler, der wirklich immer konstant auf dem ganz hohen Niveau spielt, der über allen anderen steht, haben wir nicht. Am ehesten würde ich da noch KC Brüren in der Offensive nennen. Wir haben viele Jungs, die ihre Rolle sehr gut spielen, aber eben nicht den einen Topspieler. Mein Team sehe ich als eines, das vor allem von guter Defensive kommt und dann schnell umschalten sollte. Leider gelingt uns das nur sehr selten. Wir wollen unsere Tore eigentlich im Tempospiel schießen. Die einfachen Tore, die ein Spiel entscheiden. Die fehlen uns bisher aber.

 

Wie zu hören war, vor dem Heimspiel gegen den ThSV Eisenach lichtet sich die Krankenstation der HSG Krefeld…?

In einer perfekten Welt würden am Samstag alle spielen. Aber wenn ich ehrlich bin, sieht es nicht so gut aus. KC Brüren könnte spielen. Bei ihm ist die Chance 60-60, wie wir in Island sagen. [lacht] Nein, im Ernst, er trainiert jetzt wieder und wir werden kurzfristig sehen, ob er spielt. Toni Sario trainiert wieder nicht und Sebastian Schöneseiffen ist zwar im Training, aber sicher noch nicht dabei und hat, soweit ich weiß, auch noch keine Freigabe von den Ärzten. Er braucht aber ohnehin noch ein paar Wochen.

Mit dem ThSV Eisenach kommt der Tabellen-Vierte, der allerdings auswärts noch keinen Sieg landete, lediglich aus Bietigheim einen Zähler ins Thüringische mitnahm. Macht Ihnen das für den Samstag zusätzlichen Mut?

Darüber denke ich nicht nach. Klar könnte es sein, dass sie dann etwas Probleme mit dem Selbstvertrauen haben. Aber das muss man die Spieler aus Eisenach fragen. (lacht) Wir denken an uns selbst und an Wege, sie zu schlagen. Ob das gelingt, werden wir am Samstag sehen.

 

Was geben Sie Ihrer Mannschaft für die Partie mit dem ThSV Eisenach mit auf den Weg?

Ich denke, es gibt da keine Geheimnisse. Eisenach ist ein sehr starkes Team und wir müssen einfach das, was wir spielen, besser spielen. Wir müssen konsequenter sein, müssen zugreifen und gut abschließen. Und wir müssen unsere Fehler limitieren. Wir machen zu viele Fehler bisher. Aber das A und O ist gute Defensive.

 

Interview: Th. Levknecht/ S. Schalljo