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Im zweiten Abschnitt auseinandergebrochen

Handball-Regionalliga Nordost männliche Jugend B: Mecklenburger Stiere Schwerin – ThSV Eisenach 36:26 (16:16)

Mit der festen Absicht bei einem Team “der eigenen Kragenweite“ zu punkten, war die männliche Jugend B des ThSV Eisenach nach Mecklenburg-Vorpommern aufgebrochen. Krankheitsbedingt standen etliche Spieler (Jannes Rehm. Conrad Ruppert, Pascal Bartelt) nicht zur Verfügung. Beim Gang in die Halbzeitpause sah es beim 16:16 noch gut aus, doch nach dem Seitenwechsel fiel das Team aus Thüringen, auch mangels personeller Alternativen, auseinander, unterlag bei den Mecklenburger Stieren Schwerin noch klar mit 26:36. Die ThSV-Talente rutschten mit 4:12 Punkten an das Tabellenende der 10 Mannschaften umfassenden Regionalliga Nordost der männlichen Jugend B. Die Mecklenburger Stiere belegen mit 5:13 Punkten den 7. Platz. Eigentlich hätte es am Sonntag schon das Rückspiel in Eisenach geben sollen, doch die Grippe-Welle im Eisenacher Lager lässt das nicht zu.

Der Start in der Schweriner Sporthalle Kästner-Schule sprach für den ThSV Eisenach. Kreatives und druckvolles Angriffsspiel waren angesagt. Joaquin Grabow ging beherzt in die Lücken der Gastgeber-Abwehr, traf auch zum 4:7 (10.). Die erste Zeitstrafe brachte die jungen Eisenacher aus dem Konzept. Die Schweriner holten auf, trafen beim 8:8 zum Ausgleich (15.). beantworteten das 12:14 (20.) mit drei Treffern zur eigenen 15:14-Führung (23.). Joaquin Grabow besorgte mit seinem 8. Treffer den 16:16-Pausenstand.

Nach dem Seitenwechsel bekamen die Eisenacher in der Abwehr keinen Zugriff mehr. Sie brachen regelrecht auseinander. Kyrill Höllein, nach 17 Minuten schon mit der zweiten Zeitstrafe belegt, konnte nicht mehr für den Deckungsinnenblock gebracht werden. Nach dem 24:21 (37.) nahm das Unheil seinen Lauf. Jakob Völksch, der einzige Kreisspieler, musste krankheitsbedingt vom Parkett. „Wir spielten dann mit vier Rückraumspielern“, so ThSV-Coach Matthias Bäurer. Bei unterkühlten Hallentemperaturen zogen die Gastgeber mit einfach strukturiertem Handball davon, bejubelten am Ende einen zur Halbzeit nicht für möglich gehaltenen 10-Tore-Sieg. Erkenntnis im Eisenacher Lager: Der Stamm ist wohl regionalligatauglich, doch es darf keiner unter Form spielen oder gar ausfallen.

 

Statistik

Mecklenburger Stiere Schwerin: Gieratz (9/2), Blümchen (5), Schulz (4), Jonas, Fröbel (3), Lenz (1). Ebbers (1), Genzmer (2/1), Vatter (3), Dangers (5), Schünemann (3), Bönsel, Wegner

 

ThSV Eisenach: Mingram; Tim Knoth, Höllein (2), Schindler, Walden, Elwert (6), Völksch (2), Katzwinkel (4), Grabow (10/1), Traub, Stupka (2)

 

Zeitstrafen: Schwerin 2 x 2 Min. – ThSV 5 x 2 Min.

 

Siebenmeter: Schwerin 3/3 – ThSV ½

 

Schiedsrichter: Blank/Hartwig

 

Th. Levknecht