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Improvisieren angesagt!

ThSV Eisenach II empfängt mit Besetzungssorgen im Rückraum am Sonntag um 16.00 Uhr den LSV Ziegelheim/

Foto: Maximilian Manys wird auch im Rückraum gefragt sein - sportfotoseisenach

„Wir müssen den Blick nach unten richten“, beschreibt  Michael Stegner-Guillaume, der Coach des ThSV Eisenach II, die Situation seines Teams. Einem Zwischenhoch zum Ende des Kalenderjahres 2019, mit einem 37:25-Heimerfolg über die SG Arnstadt/Plaue und dem Paukenschlag eines 29:28-Auswärtssieges bei der HSG Werratal, folgte im neuen Jahr ein Tief  mit den Niederlagen in Altenburg (27:31), Sonneberg (34:42) und vergangene Woche in Mühlhausen (25:29).  Am Sonntag, 01.03.2020 empfängt der auf dem 8. Tabellenplatz rangierende ThSV Eisenach II um 16.00 Uhr in der heimischen Werner-Aßmann-Halle den Tabellen-Elften, den LSV Ziegelheim. „In heimischer Halle gegen Ziegelheim gewinnen, das ist einfach Pflicht“, unterstreicht Michael Stegner-Guillaume.

Das Team aus dem Altenburger Land sei ein „gefährlicher Kontrahent“, meint der Trainer des ThSV Eisenach II. In einem wahren Torfestival gelang seinen Schützlingen in der Hinrunde ein 38:36-Erfolg. „In Bestbesetzung“, fügt Michael Stegner-Guillaume hinzu. Am Sonntag fehlen ihm die beiden torgefährlichsten Akteure. Armend Alaj ist im Zweitbundesligateam festgespielt und Renato Pauli ist nach seiner blauen Karte vom vergangenen Wochenende gesperrt. Improvisieren ist im Rückraum. Insbesondere im linken, angesagt. Ein Linkshänder steht Sonntag nicht zur Verfügung. „Vielleicht probieren wir es mit zwei Kreisspielern“, erklärt Michael Stegner-Guillaume. Aber auch möglich, dass Maximilian Manys, ein junger Mann mit Allrounderqualitäten, in den Rückraum rückt. Die jungen Rückraumspieler Julius Brenner und Bastian Kemmler dürften sich auf längere Einsatzzeiten einstellen. Andreas Fehr, in Mühlhausen mit einer überzeugenden Leistung im Tor, soll der starke Rückhalt werden. Abwehrstabilität im Zusammenspiel zwischen Deckung und Torhüter wünscht sich Michael Stegner-Guillaume. Mit Oliver Kunz (zuletzt 12 Treffer beim 29:36 gegen den SV Hermsdorf) steht ein Torjäger im Aufgebot der Gäste. Oldie Steffen Moritz streift sich nach wie vor das Trikot über. Für ein dickes Ausrufezeichen sorgte der LSV Ziegelheim erst kürzlich, als er dem VfB TM Mühlhausen beim torreichen 36:36 einen Punkt abknöpfte. Das ThSV-Team um den in diesen Tagen Vaterfreuden entgegensehenden Kapitän Qendrim Alaj sollte höllisch aufpassen. Die Gäste werden die weite Strecke aus dem Altenburger Land nicht auf sich nehmen, um artig die Punkte in der Wartburgstadt abzuliefern.                                              Th. Levknecht