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Kapitän Qendrim Alaj wirft unsere Zweite mit seinem 10.Treffer zum 26:25-Testspielsieg über den VfB Mühlhausen

Keeper Andreas Fehr pariert 19 Bälle/ Gäste über weite Strecken mit zwei Kreisläufern erfolgreich

Im ersten von drei Testspielen binnen drei Tage lag der ThSV Eisenach II gegen den VfB TM Mühlhausen bis auf eine anfängliche Führung (2:1, 4.) stets hinten, im ersten Abschnitt sogar deutlich (2:8, 11./ 9:15, 26.). Das Kreisläuferspiel der Gäste, zumeist initiiert von Ivica Lazarovskij, abgeschlossen von Felix Fick und Yannick Fritzlar (zusammen 13 Treffer), vermochten die Hausherren einfach nicht zu unterbinden. Die Abwehr des VfB Mühlhausen zwang die Eisenacher zu Würfen aus ungünstigen Positionen; die zu parieren, bereitete dem Ex-Eisenacher Adrian Winkler im VfB-Gehäuse kaum Mühe. Dank der 6 Treffer vom jungen Rückraumspieler Ole Gastrock-Mey und der Paraden von Torhüter Andreas Fehr geriet der ThSV Eisenach II bis zur Halbzeitsirene nicht noch deutlicher als 13:16 in Rückstand. Erst zum Ende der ersten 30 Minuten schien der ThSV Eisenach II auf Betriebstemperatur, verkürzte vom 10:16 (27.) durch drei von Ole Gastrock-Mey eingenetzte Bälle noch bis auf 3 Treffer.

Nach dem Seitenwechsel gestaltete sich die Begegnung, die beide Trainer viel zum Probieren nutzten, ausgeglichener, obwohl Eisenachs Ole Gastrock-Mey leicht verletzt auf der Bank blieb. Andreas Fehr im ThSV-Kasten stachelte mit einer Vielzahl von Paraden (insgesamt 19), aber auch akustisch unüberhörbar, seine Vorderleute an. Seine Steilpässe fanden aber nicht den gewünschten Abnehmer. Im Positionsangriff, zumeist von Qendrim Alaj eingefädelt, ergaben sich gute Wurfchancen für die Hausherren. Beim 20:21 (46.) durch den spielfreudigen und torgefährlichen Julius Brenner war der ThSV Eisenach II auf einen Treffer heran. Julius Brenner erzielte (von Qendrim Alaj aufgelegt) in Kempa-Manier zwei sehenswerte Treffer (13./ 42.). Der Ausgleich fiel erst in der 58. Minute.  Karsten Knöfler, der Coach des VfB Mühlhausen, versuchte nach dem 24:25-Anschlußtreffer mit einer offensiven 4:2-Abwehr, Eisenachs Qendrim Alaj und Julius Brenner in besonderer Obhut nehmend, den Sieg über die Zeit zu bringen. Doch das gelang nicht. Qendrim Alaj verwandelte zunächst einen am jungen Titian Reum verursachten Siebenmeter zum 25:25-Gleichstand. ThSV-Keeper Andreas Fehr parierte gegen den bis dato so treffsicheren Felix Fick (insgesamt 8 Treffer). Auf der Gegenseite konnte Eisenachs Linksaußen Ardit Ukaj nur regelwidrig am Torwurf gehindert werden. Kapitän Qendrim Alaj besorgte unmittelbar vor Ultimo vom Strich mit seinem 10.Treffer den hauchdünnen 26:25 (13:16) -Erfolg für seine Farben.

„Ja, wir starteten schlecht, haben uns dann gefestigt, bekamen mehr Zugriff, hatten nach dem Seitenwechsel gute Lösungen parat, drehten mit unseren spielerischen Elementen noch die Partie“, bilanzierte Daniel Hellwig, der Coach des ThSV Eisenach II. VfB-Trainer Karsten Knöfler, dem einige Stammkräfte (Bergmann, K. Fick, Adam) fehlten, stellte das gut funktionierende Kreisläuferspiel in der ersten Halbzeit heraus. „Bei unserem System mit zwei Kreisläufern sahen die Eisenacher keinen Stich. Mit wenigen Pässen hatten wir am Kreis freie Wurfposition“. Konstatierte Karsten Knöfler. „Aufgrund unserer geringen Wechselmöglichkeiten haben wir in der zweiten Halbzeit das Tempo ausgenommen“, erklärte Karsten Knöfler, vor einigen Jahren Jugendbundesliga-Trainer beim ThSV Eisenach und danach sogar Erstbundesliga-Trainer der Frauen von Rödertal.  „Wenn es ernst wird, es um Punkte geht, sind wir gewappnet“, betonte Karsten Knöfler selbstbewusst.

Statistik

ThSV Eisenach II: Fehr; Hennig (1), A. Alaj, Q. Alaj (10/5), Bourtal (1), Gastrock-Mey (6), Brenner (5), Schunke, Schnell, Reum, Ukaj (3), Steiner, Schlotzhauer

VfB TM Mühlhausen: Winkler, Randhage; Ginov (1/1), Jäschke (3), Hölzner (1/1), Brauer (1), Fritzlar (5), Lazarovsky (4), Harder (2), F. Fick (8)

Siebenmeter: ThSV II 5/7 – VfB Mühlhausen 2/5

Zeitstrafen: ThSV II 6 Min. – VfB Mühlhausen 10 Min

 

Th. Levknecht