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Markus Krauthoff einer der Initiatoren des neuen Hannibal-Passes

Das Spielabzeichen für junge Handballer und Fans - Neue Übungsformate und ein frisches Design

Vielfältig, spannend, herausfordernd und motivierend: Das ist der Hanniball-Pass, das Handball-Spielabzeichen des Deutschen Handballbundes. Der Hanniball-Pass bietet Kindern – ob schon handballbegeistert oder noch handballfremd – einen Einstieg in den Handball, verbunden mit möglichst vielen individuellen Erfolgserlebnissen. Der Hanniball-Pass wurde für Kinder im Alter zwischen 6 und 11 Jahren entwickelt. Bei der Konzeption wurde sehr viel Wert darauf gelegt, dass die einzelnen Übungen ohne zusätzlichen Aufwand an die unterschiedlichen Alters- und Leistungsklassen angepasst werden können.

Im Rahmen des Tages des deutschlandweiten Tages des Handballs am vergangenen Samstag, auch in der Hörselberghalle Wutha-Farnroda (Wartburgkreis), wurde das Handball-Spielabzeichen rundum erneuert. Den offiziellen Hanniball-Pass können NachwuchsspielerInnen, von Minis bis zur E-Jugend, in Bronze, Silber oder Gold erhalten. Dafür absolvieren die Teilnehmer Übungen aus den Bereichen Koordination, Schnelligkeit, Zielwerfen, Prellen sowie Werfen und Fangen, die nun noch einmal überarbeitet und teilweise neu aufgelegt wurden.

Entwickelt wurde das ursprüngliche Spielabzeichen von Jan Schwenzfeier, Jugendtrainer der Gummersbacher Vereine VfL Gummersbach und HC Gelpe/Strombach, und Markus Krauthoff-Murfuni, Co-Trainer und Nachwuchskoordinator mit A-Lizenz beim ThSV Eisenach. „Das Handball-Spielabzeichen ist ein Angebot an Vereine und Schulen, um Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren, handballnah und handballfremd, spielerisch einen Einstieg in den Handball mit möglichst vielen Erfolgserlebnissen zu bieten“, so Jan Schwenzfeier. In einzelnen Übungsabläufen müssen Kinder, unter dem Einsatz koordinativer Fähigkeiten, verschiedene Drucksituationen bewältigen. „Idealerweise orientiert man sich im Training für das Spielabzeichen an den grundlegenden Bereichen und imitiert nicht ausschließlich die zu absolvierenden Übungsformen“, rät Markus Krauthoff-Murfuni. Neben den inhaltlichen Erneuerungen wurde dem Hanniball-Pass auch ein neues Design verpasst.

Das erste Mal zum Einsatz kam das neue Spielabzeichen am Tag des Handballs, am vergangenen Wochenende. Unterstützt durch den DHB, wurde dieser bundesweit in mehr als 170 Vereinen, darunter dem SV Petkus Wutha-Farnroda, durchgeführt. „Der Hanniball-Pass ermöglicht unseren Vereinen, auf unkomplizierte Art und Weise möglichst vielen Kindern den Handballsport näherzubringen und somit hoffentlich auch neue Mitglieder anzuwerben. Ein neues Design und neuer Look soll dabei helfen“, sagt Tim Nimmesgern aus der Abteilung Mitgliederentwicklung und Jugend des DHB.                                                                                                        Th. L.

Riesiger Paß beim Hannibal-Pass