News / 2. Handball Bundesliga

Sead Hasanefendic im Interview

Zum Auftakt in den zweiten Teil der Punktspielsaison 2019/2020 in der 2. Handballbundesliga der Männer gastiert der ThSV Eisenach am Samstag, 01.02.2020 um 18.00 Uhr beim TV Hüttenberg (Sportzentrum Hüttenberg, Hauptstraße 107). Tickets ab 17.00 Uhr an der Tageskasse.

Wir sprachen zu Wochenmitte mit unserem Trainer Sead Hasanefendic

Es geht wieder los. Fühlen Sie sich mit Ihrer Mannschaft gerüstet?

Nach einer längeren Punktspielpause herrscht bei allen Mannschaften eine Ungewissheit vor, wo sie stehen. Einige Teams der Liga haben sich in der Winterpause personell verstärkt. Das Niveau der Konkurrenz ist nicht genau einzuschätzen. Wir haben uns im Training intensiv auf den zweiten Teil der Punktspielsaison vorbereitet. Ja, wir fühlen uns gerüstet.

 

Worauf legten Sie in der Vorbereitung auf Teil 2 der Saison wert? Haben Sie Veränderungen in der Spielanlage vorgenommen?

Wir haben im technisch taktischen Bereich gearbeitet, in Angriff und Abwehr. Wir haben einige Veränderungen vorgenommen, ein paar neue Elemente ausprobiert. In den wenigen Wochen vieles umzukrempeln, das macht keinen Sinn.

 

Noch sind 16 Punktspiele zu absolvieren, aber nur 6 in der heimischen Werner-Aßmann-Halle. Für Sie ein besonderes Erschwernis?

Alles ist schwer. Auswärtsspiele sind schwer. Heimspiele sind schwer. Im ersten Teil der Saison lief es in einer Periode zuhause besser als auswärts. Jedes Spiel wird schwer. Für uns, aber auch schwer für den Gegner. Wir werden versuchen, in jedem der bevorstenden 16 Punktspiele besser zu sein. Der Weg ist noch lang. Ein Sieg gleich am Samstag wäre natürlich äußerst vorteilhaft.

 

Richten Sie, mit 19:17 Punkten in der aktuellen Bilanz, den Blick nach oben oder unten in der Tabelle?

Viele Mannschaften möchten besser platziert sein, als der momentane Stand. Etliche Vereine waren auf dem Transfermarkt tätig, haben neue Spieler verpflichtet, um sich in der Tabelle zu verbessern. Wie gerade erwähnt, jedes Spiel wird für uns sehr schwer. Wir werden in jeder Partie versuchen, was Positives zu erreichen. Am Ende der Saison wird sich zeigen, wo wir stehen.

 

Der TV Hüttenberg erwartet Sie am Samstag mit voller Kapelle, braucht, so deren Routinier Tomas Sklenak, die Punkte gegen die auswärtsschwachen Eisenacher, um sich etwas Luft zu den Abstiegsplätzen zu verschaffen. Was geben Sie Ihrer Mannschaft am Samstag mit auf den Weg, um das Vorhaben der Mittelhessen zu durchkreuzen?

Der TV Hüttenberg und der TV Hüttenberg können eine lange und erfolgreiche Handballtradition - inklusive Erstbundesliga-Jahre – vorweisen. Das aktuelle TVH-Team, eine homogene, dynamische und schnelle Mannschaft, wird geprägt von vielen erfahrenen, guten individuell starken Spielern. Vornweg natürlich der einstige tschechische Auswahlspieler Tomas Sklenak, zehn Jahre beim ThSV Eisenach und in der „Hall of fame“ unseres Vereins, der gerade mit bei der EM am Ball gewesene Rückraum-Rechts Dieudonne Mubenzem und Torwart Nikolai Weber. Die Reihe lässt sich fortsetzen. Mittelmann Bjrön Zintel sei noch erwähnt. Der TV Hüttenberg müsste eigentlich mehr Punkte auf der Habenseite aufweisen. Wir werden wie in jedem Spiel versuchen, unsere bestmöglichste Leistung abzurufen. Ein Sieg unsererseits in Hüttenberg ist möglich. Es wird schwer. Für beide Teams. Wir bauen auf die Unterstützung vieler blau-weiß gekleideter Fans aus Eisenach .

 

Wie sieht es beim ThSV Eisenach personell aus?

Alle sind bereit. Kleine Blessuren ist normal. Ich gehe davon aus, am Samstagabend sind alle dabei.

 

Th. Levknecht