News / 2. Handball Bundesliga

Tomas Sklenak in der Hall of Fame des ThSV Eisenach

Minutenlange Ovationen und Tomas-Sklenak-Sprechchöre

Gänsehaut pur, am vergangenen Samstag in der Eisenacher Werner-Aßmann-Halle. Der ThSV Eisenach hatte gerade sein erstes Heimspiel nach der Rückkehr in die 2. Handballbundesliga mit 30:25 gegen den TV Hüttenberg gewonnen. Der emotionale Teil des Abends folgte jedoch danach. Als Hallensprecher Jürgen Hausburg vom „Turbo, der von 2005 bis 2015 für den ThSV Eisenach 1060 Tore in der 1. und 2. Handballbundesliga geworfen hat“ sprach, wusste jeder, wer gemeint war: Tomas Sklenak. Der Rückraumspieler, inzwischen im 4. Jahr beim TV Hüttenberg, wurde schon bei der Vorstellung der Mannschaften vor dem Anpfiff mit Beifall von den Rängen der Werner-Aßmann-Halle überschüttet. Der Blondschopf, umringt von beiden Mannschaften, wurde vom ThSV Eisenach in die Hall of Fame aufgenommen. Auf der Videowand waren noch einmal Szenen aus seiner zehnjährigen Eisenacher Zeit zu sehen. Minutenlage stehende Ovationen, Tomas-Sklenak-Sprechchöre der über 1.600 Zuschauer, der Blondschopf war sichtlich gerührt. „Ich trage den ThSV Eisenach in meinem Herzen“, hatte er erst wenige Tage zuvor in einem Interview erklärt. Seine beiden Kinder, Victorie und Charlotte, erblickten unter der Wartburg das Licht der Welt. Flankiert von Eisenachs Führungsriege mit Shpetim Alaj (Präsident), Peter Krauß (Vizepräsident und zugleich mit seiner Firma Hasselmann GmbH Hauptsponsor) sowie Rene Witte (Geschäftsführer und Manager) verfolgte Tomas Sklenak mit feuchten Augen, wie das Banner mit seinem Namen hochgezogen wurde. Es hat seinen Platz gefunden neben Eisenacher Handballgrößen wie Werner Aßmann (Spielertrainer von Motor Eisenach, 1958 Deutscher Meister im Feldhandball der DDR) sowie den Eisenacher Trainerlegenden Rainer Osmann und Hans-Joachim Ursinus. Für Tomas Sklenak galt es, die Wünsche nach Autogrammen und gemeinsamen Fotos zu erfüllen. Ganz viele wollten nun ganz einfach jenen Mann mal drücken, der ihnen 10 Jahre so viel Freude bereitet hat. Der ThSV Eisenach ist stolz auf „seinen“ Tomas Sklenak!