News / 2. Handball Bundesliga

Unser Team gewinnt durch starke Abwehrleistung!

Die Grundlage für den 23:19 -Erfolg beim VfL Eintracht Hagen legte eine starke Abwehr mit Torwart Erik Töpfer

Eine bärenstarke Abwehr bildete den Grundstein für Eisenachs 23:19 (11:8) -Sieg beim Vorjahressiebten Eintracht Hagen. Überragend Torhüter Erik Töpfer mit 16 parierten Bällen. Erfolgreichste Werfer für die Thüringer waren Jannis Schneibel und Willy Weyhrauch mit je 5 Treffern.

"Unserer flexible Abwehr, ob im 4:2, 5:1 oder 6:0, legte den Grundstein. Besonders mit unserer beweglichen 6:0 -Abwehr hatte Eintracht Hagen nicht gerechnet und damit erhebliche Probleme", konstatierte ThSV-Coach Misha Kaufmann unmittelbar nach dem Abpfiff.

Nach ausgeglichener Auftaktphase (3:3. 6.) inclusive 2 Zeitstrafen gegen den ThSV Eisenach übernahmen die Wartburgstädter mit konsequenter Abwehrarbeit (mit den für die Defensive eingewechselten Phillip Meyer und Malte Donker) sowie kreativem Angriffsspiel langsam das Sagen. Daniel Hideg hämmerte mit seiner ersten Ballberührung zum 3:4 (10.) ein. ThSV-Coach Misha Kaufmann wechselte im Rückraum mehrfach durch. Allerdings fehlte ihm aufgrund einer Sprunggelenkverletzung der junge Robert Krass. Das 5:5 (15.) beantworteten die Eisenacher durch Fynn Hangstein (per Siebenmeter) und Willy Weyhrauch (von Rechtsaußen) zum 5:7 (17.). ThSV-Keeper Erik Töpfer war mehrfach zur Stelle (parierte bis zum Seitenwechsel 7 Bälle). Alexander Saul netzte zum 6:9 (20.). Erik Töpfer verhinderte beim Stand von 8:9 den Ausgleichstreffer. Einer Doublette der beiden Linkshänder Alexander Saul und Willy Weyhrauch entsprang das 8:10 (28.). Mit Maßarbeit besorgte Jannis Schneibel den 8:11-Pausenstand.

Einen kleinen Wackler zu Beginn der zweiten Halbzeit (10:11, 33.) kompensierten die Eisenacher schnell. Die Gastgeber liefen sich in der Abwehr der Thüringer immer wieder fest. Im Angriff zappelte zwar nicht immer das Leder im gegnerischen Kasten doch das wurde mit hervorragender Abwehrarbeit ausgeglichen. Alexander Saul bediente Jannis Schneibel zum 13:17 (42.). Der eingewechselte Marko Grgic besorgte das 13:18 (45.). Die Hausherren versuchten es mit einer offensiv ausgerichteten Abwehr, doch die Eisenacher ließen sich an diesem Tag kaum ausmanövrieren. Fynn Hangstein zirkelte das Leder in den verwaisten Eintracht-Kasten zum 16:21 (53.). Als ThSV-Schlussmann Erik Töpfer gegen den freien Tilman Pröhl parierte (56.), Fynn Hangstein wenige Augenblicke später nach Regelwidrigkeit an Jannis Schneibel per Strafwurf zum 17:22 traf, war der Auswärtssieg der Männer aus der Werner-Aßmann-Halle perfekt.

Th. Levknecht