News / 2. Handball Bundesliga

Unser Team gratulierte Günter Oßwald zum 70. Geburtstag

Eine leckere Torte mit dem Konterfei des Jubilars und ein Original-Trikot überreichte unser Team in der Firma von Günter Oßwald in Mühlhausen. Ein angeregtes Gespräch schloss sich an.

Was wäre der Thüringer Sport ohne Günter Oßwald?!

Der sportbegeisterte und allseits geschätzte Unternehmer ist seit vielen Jahren auch Partner des ThSV Eisenach, unterstützt uns mit seiner Firma „Oßwald – Fahrzeugteile & Technischer Handel“, arbeitet persönlich in verantwortungsvollen Positionen unseres Vereins mit. Auch in dieser Saison gehört er zu unseren Co-Hauptsponsoren.

Als Familienunternehmen aus Überzeugung zählen für Federn-Oßwald Fahrzeugteile & Technischer Handel neben Kundenzufriedenheit und optimalem Service die Verbundenheit zur Region und die damit einhergehende gesellschaftliche Verantwortung. Das mittelständische Unternehmen mit Sitz im thüringischen Mühlhausen befasst sich mit dem Vertrieb von Fahrzeugersatzteilen aller Art sowie technischen Produkten und gilt deutschlandweit als der Experte für die Herstellung und Instandsetzung von Blattfedern.

Auszug aus einem Interview mit Günter Oßwald, geführt durch Thomas Levknecht

T.L. Günter, seit wann unterstützt du den Sport in Thüringen?

G.O. Seit den 1990er Jahren unterstütze ich aktiv den Langlauf, wie aber auch örtliche Vereine der Region. Damals waren Axel Teichmann, Andreas Schlütter, Jens Filbrich und Marko Baacke noch Junioren. Heute sind die Jungs von damals Trainer und Familienväter.

Da ich selber gern aktiv Langlauf mache, habe ich mich entschlossen, die Trainingsgruppe zu unterstützen, die damals einen sehr hohen Zusammenhalt hatte.

Besondere Momente habe ich mit den Langläufern erlebt, als Axel Teichmann und Marko Baacke mit mir als Kopfsponsor Weltmeister wurden und ich im Jahr 2006 mit Axel zur Winterolympiade gefahren bin, als die erwarteten guten Leistungen der Langläufer ausblieben. Axel konnte seinerzeit nicht an den Start gehen, da er eine Haarwurzelentzündung hatte. Du kannst dir nicht vorstellen, für wie viel Unruhe seine Anreise bei den anderen Nationen gesorgt hatte, als er auf einmal mit mir im Olympiadorf auftauchte. Und dann kamen die Medaillen und der Erfolg.

Das Thüringer Energie Team im Radfahren hat mir in der Vergangenheit auch sehr viel Freude bereitet. Schade, dass es diese Talentschmiede in Thüringen nicht mehr gibt. John Degenkolb, Toni Martin, Marcel Kittel und Maximilian Schachmann sind in diesem Team ausgebildet worden.

 

T.L. Wie bist du zum Handball in Eisenach gekommen?

G.O. Mein Sohn Mathias, damals noch Schüler, wurde von meinem Schwager, der seit DDR - Zeiten zum Handball in Eisenach ging, gefragt, ob er mal mitkommen wolle. Das tat er auch. Nachdem Mathias wieder zu Hause war, sagte er: „Papa, kannst du den ThSV auch unterstützen?“  Das waren die Anfänge.

Außerdem hat mein langjähriger Freund Manfred Lindig die richtigen Worte gefunden, mich für den Handball zu begeistern.

 

T.L. In welchem Jahr war das ungefähr?

G.O. Anfang der 1990 er Jahre, ich glaube 1993?