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Unsere B II bezwingt den HBV Jena mit 26:21

Das erwartet schwere Spiel in der B-Jugend-Thüringenliga

Es wurde das erwartet schwere Spiel für die B II des ThSV Eisenach um Punkte in der Thüringenliga dieser Altersklasse. Der HBV Jena, der erst kürzlich sein Team aus der Mitteldeutschen Oberliga der B-Jugend zurückgezogen hatte und damit alle seine B-Jugendliche im Thüringenligateam zusammengefasst hat, gab sich in der Werner-Aßmann-Halle erst im Finish geschlagen. Der letztendlich an der Anzeigetafel aufleuchtende 26:21-Erfolg (Halbzeit 14:11) gibt den Spielverlauf nicht wieder. Zehn Minuten vor dem Ende hatte es noch 19:19 gestanden. Die Entscheidung fiel erst nach dem 23:21 (48.), als Yannick Seidel und Johann Malta mit ihren Treffern den Doppelpunktgewinn unter Dach und Fach brachten. „Zu viele Fehlwürfe und insgesamt 10 technische Fehler“, bemängelte ThSV-Coach John Martin.

Höhen und Tiefen wechseln sich ab

Eigentlich wollten wir von Beginn für klare Verhältnisse sorgen, doch das ist uns trotz gutem Start nicht durchgehend gelungen“, bilanzierte John Martin. Schnell führten seine Schützlinge mit 3:0 (3.), kamen immer wieder über Leon Stehmann von der Kreismitte zum Torerfolg. „Doch wir behielten uns Spielsystem nicht bei“, ärgerte sich John Martin. Die Jenenser, mit den torgefährlichen Max Harles (9 Treffer) Lucas Richter (6), brachten ihre körperlichen Vorteile gepaart mit intelligenten Spielzügen  zur Geltung, lagen beim 6:7 (13.) vorn.  Die B II des ThSV Eisenach, mit nun mit Emil Starke auf Links- und Florian Müller auf Rechtsaußen, Yannick Seidel, Elias Wöhler und Johann Malta im Rückraum, Leon Stehmann am Kreis und Bastian Freitag im Tor, erhöhte in der Abwehr den Druck auf die Gäste, verschärfte bei eigenem Ballbesitz das Tempo und netzte zum 10:7 (Stehmann, 18.) ein. Keeper Bastian Freitag steigerte sich, parierte in jeder Halbzeit 7 Bälle. Johann Malta erhöhte per Doppelpack auf 12:8 (20.). Elias Wöhler traf leichtfüßig zum 14:10 (24.).

Johann Malta und Emil Starke übernehmen Verantwortung

Nach Wiederanpfiff der gewohnt umsichtig leitenden Schiedsrichter Klaus und Torsten Kowald vermochten die Gastgeber nicht an ihre Vorpausenleistung anzuknüpfen. Die Abwehr zeigte sich porös. Fehlwürfe und technische Fehler prägten das Angriffsspiel. Die mit neuem Elan aus der Kabine gekommenen Zeiss- Städter schlossen konsequent zum 14:125 ab (32.). Ein 5:0-Tore-Lauf des HBV Jena! „Nun wurde es ein von uns nicht gewollter offener Schlagabtausch“, konstatierte John Martin. Mit scherzhafter Gesichts-Abwehr verhinderte Bastian Freitag eine 2-Tore-Führung der Gäste. Eisenachs Abwehr ließ sich von Einläufern überraschen. Emil Starke übernahm im Vorwärtsgang Verantwortung, marschierte beherzt in die Nahtstellen der Gäste-Abwehr. Florian Müller versenkte von Rechtsaußen zum 20:19 (40.). Bastian Freitag parierte, Johann Malta und Emil Starke zogen beherzt zum 23:19 ab (46.). Die Gäste geben aber nicht klein bei. Zwei von Max Harles verwandelte Siebenmeter lassen sie hoffen (23:21, 48.). Yannick Seidel antwortet mit dem so wichtigen Treffer zum 24:21. Auszeit durch den HBV Jena. Der folgende Angriffszug wird mit einem Torwurf neben dem ThSV-Kasten abgeschlossen. Johann Malta und Yannick Seidel (per Strafwurf nach Regelwidrigkeit an Florian Müller) machen mit ihren Treffern den Doppelpunktgewinn perfekt.

„Die Jungs müssen, um voranzukommen, im Training noch mehr investieren, müssen eine Schippe drauflegen. Die Partie gegen Jena hat gezeigt, wir dürfen nicht aus unserem System ausbrechen. Geschieht das, profitiert der Kontrahent, wie der HBV Jena“, betonte John Martin abschließend.

 

Statistik

ThSV Eisenach B II: Freitag, Wallstein; Müller (3), Wöhler (3), Rehm, Seidel (4/2), Stehmann (5), Helm (1), Starke (4), Malta (6), Billgow, Gröber, Beyer, Köhler

HBV Jena: Martin; Harles (9/5), Richter (6), Kraft (2), Gaipl, Retzlaff (1), Weber (1), Deckert, Gregor, Dittrich, Rausch, (2), Zemann

Siebenmeter: ThSV B II 2/3 – Jena 5/7

Zeitstrafen: ThSV B II 4 Min. – Jena 6 Min.

Schiedsrichter: Kowald/Kowald

Zuschauer: 40

                                                                                         Th. Levknecht