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Unsere C-Jugend traf beim Turnier in Rostock auf namhafte Konkurrenz

WIRO Cup 2022 der männlichen Jugend C in Rostock: Im letzten Spiel klappte es noch mit einem Sieg für unsere Talente!

Getreu dem Motto „Tradition mit Zukunft“ hauchte der HC Empor Rostock einem alten Brauch wieder neues Leben ein, veranstaltete in traditionsreicher Spielstätte, der Fiete-Reder-Sporthalle Marienehe, am vergangenen Wochenende den mehrtägigen WIRU Cup 2022 für Teams der männlichen Jugend C. Das Teilnehmerfeld schrumpfte zuletzt auf 7 Teams, die Talente des ThSV Eisenach waren an der Ostseeküste dabei. Das Team wurde verstärkt durch Torhüter Arne Bader (einem Probespieler aus Hermsdorf) und Feldspieler Pepe Kühne (einem Neuzugang aus Hermsdorf). Das Eisenacher Trainerduo Jan Gesell und Ronny Oelschläger erfuhr Unterstützung durch die Betreuer Jan Knoth und Henrick Frömberg sowie von Mario Kühne und Götz Bader (aus Hermsdorf). „Besonders bei den beiden Sportfreunden aus Hermsdorf möchten wir uns ganz herzlich bedanken“, betont Jan Gesell.

Die jungen Thüringer traf mit den Füchsen Berlin, Mecklenburger Stiere Schwerin, HC Elbflorenz und Gastgeber HC Empor Rostock auf namhafte Konkurrenz. Die Spielzeit betrug 2 x 20 Minuten. Die Füchse Berlin waren beim 12:45 nicht nur zwei Nummern zu groß. Zum Turnierende steigerten sich die ThSV-Youngster, unterlagen dem HC Elbflorenz nur hauchdünn durch einen von den Sachsen direkt verwandelten Freiwurf mit 19:20 und bejubelten im letzten Turniermatch einen 24:18-Erfolg über den HC Empor Rostock II. Kyrill Höllein (40) und Leon Schindler (30) waren die erfolgreichsten Eisenacher Werfer.

Zumeist habe, so ThSV-Coach Jan Gesell in seinem Resümee, besonders zu Beginn der Partien die richtige Einstellung und geistige Frische gefehlt.  Körperliche Nachteile traten insbesondere in den Spielen gegen die Hauptstadt-Teams zu Tage. „Zu viele technische Fehler und mangelnde Chancenverwertung“, bilanzierte Jan Gesell. Ein besseres Abschneiden wäre durchaus möglich gewesen. Positiv strich er den Teamgeist heraus. Alle Spieler erhielten längere Einsatzzeiten. „In der Breite benötigen wir mehr Qualität“, lautete ein Fazit.

Die Kurzberichte zu den Turnierbegegnungen:

ThSV – Füchse 12:45

„Chancenlos von Beginn“, resümierte Jan Gesell. Seine Schützlinge hätten zu viel Respekt vor dem „großen Gegner“ gehabt. Körperliche Nachteile waren offenkundig. Ballverluste und technische Fehler ermöglichten den Hauptstadt-Talenten über 75 Prozent ihrer Treffer durch Gegenstöße. Die ThSV-Torleute, mit einer Deckung nahezu ohne Gegenwehr vor sich, fühlten sich wie in einer Schießbude.

ThSV- Empor Rostock I 19:30

Im ersten Abschnitt hielten die Eisenacher noch ganz gut mit, hielten kämpferisch dagegen. In der zweiten Halbzeit verhalfen viele technische Fehler und überhastete Torwürfe Rostockers erster Mannschaft zum klaren Sieg.

ThSV – Mecklenburger Stiere I  15:24

Analog der Partie zuvor, ansprechende erste Halbzeit mit guten Aktionen im Angriff und in der Abwehr, nach dem Seitenwechsel wieder viele technische Fehler und miserable Chancenverwertung.

ThSV – Füchse II 11:20 

„Erste Halbzeit völlig verschlafen, keine Einstellung zum Spiel“, ärgerte sich Jan Gesell. Im zweiten Abschnitt dann mit mehr Zugriff in der Abwehr inklusive einer starken Torwartleistung.

ThSV – HC Elbflorenz 19:20

„Unser wohl bestes Turnierspiel“, schätzte Jan Gesell ein. „Von Anfang an mit Biss und viel Einsatz bei der Sache“, so der ThSV-Trainer. Über den linken Rückraum (Kyrill Höllein) und Linksaußen (Leo Schindler) wurden die Angriffe erfolgreich abgeschlossen. Im zweiten Abschnitt wurde ein 2-Tore-Rückstand aufgeholt. Es stand 19:19, die Dresdner hatten noch einen nach der Schluss-Sirene auszuführenden Freiwurf. Dieser zappelte zum 19:20 im Netz. „Eine unverdiente Niederlage. Schade“, erklärte Jan Gesell.

ThSV – HC Empor Rostock II 24:18

Der erste und ausgesprochen hektische Abschnitt war von wechselnden Führungen, schwacher Chancenverwertung und etlichen Zeitstrafen für Eisenach geprägt. Nach Wiederanpfiff berappelten sich die ThSV-Talente, fanden zu mehr spielerischer Linie, schlossen konsequent ab und konnten die letzte Partie noch deutlich für sich entscheiden. „Als versöhnlicher Abschluss“, konstatierte Jan Gesell.

Teamstatistik:

Torhüter: Jakob Thiele, Pascal Bartelt, Arne Bader (Probespieler Hermsdorf)

Feldspieler: Leo Schindler (30 Tore), Kyrill Höllein (40), Till Voigt (3), Tim Knoth (14), Tobias Knoth, Louis Müller (1), Vincent Oelschläger (9), Leon Arnold, Pepe Kühne (Neuzugang aus Hermsdorf/ 3)

Trainer: Jan Gesell - Co-Trainer: Ronny Oelschläger – Betreuer: Jan Knoth, Henrick Frömberg sowie Mario Kühne und Götz Bader (Unterstützung aus Hermsdorf)

 

Teilnehmende Mannschaften :

Füchse Berlin 1, Füchse Berlin 2, Empor Rostock 1, Empor Rostock 2, Mecklenburger Stiere Schwerin 1, Mecklenburger Stiere Schwerin 2, HC Elbflorenz Dresden, ThSV Eisenach

Finale : Füchse 1 – Füchse 2 22:10

Ergebnisse ThSV Eisenach: Füchse 1 – ThSV 45:12, ThSV – Empor Rostock 1 19:30, Meck. Stiere 1 – ThSV 24:15, Füchse 2 – ThSV 20:11, ThSV – Dresden 19:20, ThSV – Empor Rostock 2  24:18

Turnier-Endstand:

  1. Füchse Berlin 1
  2. Füchse Berlin 2
  3. Meckl. Stiere 1
  4. Empor Rostock 1
  5. Elbflorenz
  6. Meckl. Stiere 2
  7. ThSV Eisenach
  8. Empor Rostock 2

Th. Levknecht