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Unsere Zweite wieder mit langer Anlaufzeit

ThSV Eisenach II kommt erst nach 5-Tore-Rückstand auf Betriebstemperatur und bezwingt den TV Hersfeld am Ende mit 25:21 (10:11)/ Am Vormittag auf der Tennisanlage im Johannistal viel Spaß beim Beachvolleyball

„Wir haben wieder nahezu eine gesamte Halbzeit gebraucht, um richtig in die Gänge zu kommen. Unsere Trainingseinheiten im Ausdauerbereich habe sich ausgezahlt, wir sind in der 55. Minute in der Lage, Vollgas zu geben“, analysierte Daniel Hellwig, der Coach des ThSV Eisenach II, nach dem 25:21 (10:11) -Testspielerfolg gegen den TV Hersfeld. „Wir brauchen einfach zu lange, um die richtige Einstellung zum Spiel zu finden. Das widerspricht eigentlich unserer jungen motivierten Mannschaft. In den Punktspielen geht das ins Auge“, betont Daniel Hellwig. Seine Crew sei vom möglichen Leistungsvermögen noch weit entfernt.  

Nach 21 Minuten lag der ohne Ole Gastrock-Mey und Armend Alaj angetretene ThSV Eisenach II mit 5:10 hinten. „Wir haben eine gute 6:0-Abwehr gestellt, unsere Treffer über die erste und zweite Welle erzielt“, freute sich Christian Weiß, der Coach des TV Hersfeld, der erst seit kurzem nach langer Corona-Zwangspause wieder im Trainingsbetrieb steht, junge Spieler zu integrieren hat, in Eisenach sein erstes Testspiel bestritt. „Zunehmend haben wir den Kreisläufer der Gäste besser abgeschottet, eroberten uns über mehr Zugriff in der Abwehr etliche Bälle“, resümierte Daniel Hellwig. Mit einem sehenswerten Kempa-Treffer zwischen Qendrim Alaj und Julius Brenner zum 6:11 (24.) leitete der ThSV Eisenach II langsam die Wende ein. Julius Brenner, in Abwesenheit des wegen muskulärer Probleme pausierenden Ole Gastrock-Mey, als einziger Distanzwerfer gefordert, verfehlte mehrfach den Kasten, ließ sich aber nicht entmutigen. Unter Druck fabrizierten die Gäste Fehler. Die Hausherren kamen nun ihrerseits über Angriffsaktionen zum Kreis zum Erfolg, mehrfach von Jonas-Maximilian Schunke abgeschlossen, wie beim 9:11 (28.). Der junge Tizian Reum, von Beginn im Rückraum, gemeinsam mit Kapitän Qendrim Alaj und Julius Brenner, netzte zum 10:11-Pausenstand ein.

Die erste Viertelstunde der 2. Halbzeit ging mit Vorteilen an die Gäste aus dem Nachbarland (12:14, 39/ 13:16/42.). Sie bekamen aber zunehmend Probleme mit dem Haftmittel am Ball. „Bei uns wird ohne Harz gespielt“, erklärte Christian Weiß. „Wir agierten nicht mehr so konzentriert, ließen uns durch von uns nicht zu beeinflussende Faktoren zu sehr von unserer Linie abbringen“, ergänzte der Coach der Hessen. Beim ThSV Eisenach II kam das Kombinationsspiel auf Touren. Die Schützlinge von Daniel Hellwig trafen vom 13:16 (42.) zum 20:17 (50.). Die jungen Eisenacher Dachse narrten mit einer Schnelligkeit die Gäste. Qendrim Alaj dirigierte eine „Jugendbrigade“. Einen Tempogegenstoß über Karl-Marius Schnell schloss Philipp Bourtal zum 21:18 ab (51.). Julius Brenner zog hart bedrängt zum 23:19 ab (54.). Karl-Marius Schnell narrte die Abwehr der Hessen mit zwei Treffern zum 25:19 (58.). Andreas Fehr im ThSV-Kasten war mehrfach zur Stelle.  „Unserem Tempohandball hatten die Hessen nichts entgegenzusetzen“, freute sich Daniel Hellwig. Den Gästen gelang durch ihren erfolgreichsten Werfer Marc Förtsch (9 Treffer) noch etwas Ergebniskosmetik. „Mit dem Auftritt meiner Mannschaft bin ich nach so langer Pause durchaus zufrieden“, erklärte der Hersfelder Coach Christian Weiß. Für seine Mannschaft beginnen die Punktspiele erst Ende Oktober. 

Statistik

ThSV Eisenach II: Fehr; Brenner (4), Steiner (2), Reum (2), Q. Alaj (4/2), Schlotzhauer (1), Schunke (4), Schnell (3), Ukaj (1), Hennig (2), Bourtal (2),

TV Hersfeld: Kürten; Becker, Berger (1), Wiegel, Förtsch (9/1), Kromm (1), Thole (1), A. Krause (4/1), Petersen (1), B. Krause (4), Koch

Siebenmeter: ThSV II 2/4 – TV Hersfeld 2/3

Zeitstrafen: ThSV II 8 Min. – TV Hersfeld 10 Min.