News / 30.07.2019
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HC Erlangen und EHV Aue beim Sparkassencup in Eisenach

Wiedersehen mit alten Bekannten

Das aktuelle Teamfoto des EHV Aue

Die 22. Auflage des traditionsreichen Sparkassen-Handballcups wird zum Ende dieser Woche die Fans des kleinen runden Leders in Hessen und Thüringen begeistern. An drei Tagen (Freitag, 02.08. bis Sontag, 04.08.) gibt es spannende Spiele in Gensungen und Eisenach mit einem großen Finaltag in Rotenburg.

Tickets im Vorverkauf in der ThSV-Geschäftsstelle und natürlich an der Abendkasse in Eisenach und am Finaltag in Rotenburg.

Eine Vorrundengruppe, mit dem EHV Aue, dem HC Erlangen, dem SC Magdeburg und dem ThSV Eisenach trägt ihre Begegnungen am Freitag und Samstag, jeweils 18.00 und 20.00 Uhr, in Handballtempel Thüringens, der Werner-Aßmann-Halle in Eisenach, aus. Am Freitag steigt hier gleich ein Kracher! Zwei Traditionsvereine aus den neuen Bundesländern treffen aufeinander. ThSV Eisenach contra SC Magdeburg, dieser Hit wird um 20.00 Uhr angepfiffen. Zuvor, um 18.00 Uhr, stehen sich der HC Erlangen, vom ehemaligen Eisenacher Coach Adalsteinn Eyjolfsson trainiert, und der EHV Aue mit dem einstigen ThSV-Keeper Radek Musil gegenüber. Tags darauf, um 18.00 Uhr, das Aufeinandertreffen der Verlierer, um 20.00 Uhr das der Gewinner vom Vortag. Sämtliche Platzierungs- und Finalspiele steigen am Sonntag ab 11.00 Uhr in Rotenburg, Göbel Hotels Arena. Vier hochinteressante Begegnungen gibt es dann zu sehen.

Neues Zeitalter in Aue - Aber mit Oldie Radek Musil

Der EHV Aue kann auf eine erfolgreiche Zweitligasaison mit 37:39 Zählern zurückblicken. Mit geringen finanziellen Mitteln gelingt es dem Team von Stephan Swat immer wieder namhafte Vereine hinter sich zu lassen.

Der einstige Champions-League-Sieger HSV Hamburg musste sich hinter dem Elften der letzten Saison ebenso einreihen, wie Lokalrivale HC Elbflorenz Dresden oder ehemalige Erstligisten wie der TV Emsdetten, TSV Bayer Dormagen, Wilhelmshavener HV oder TV Großwallstadt. 


Doch beim EHV bricht eine neue Zeitrechnung an, denn es ist die Saison eins nach dem Abschied von Vereinslegende Eric Meinhardt. Viermal kürte das Unterhaus ihn letzte Saison zum „Spieler des Monats“ und am Ende gelang ihm zum Karriereausklang auch die Auszeichnung als „Spieler der Saison“ in der 2. Handball-Bundesliga. Am 6.11.2002 hatte der Rückraumspieler zum ersten Mal mit 17 Jahren das EHV-Trikot in der 2. Liga getragen, nun hängte er die Handballschuhe mit über 500 Partien und rund 2100 Toren an den Nagel.


Eine Lücke, die vor allem menschlich kaum zu schließen sein wird. Neben Meinhardt haben mit Linkshänder Mindaugas Dumcius (HC Elbflorenz Dresden) und Jort Neuteboom (HV Kras Volendam) zwei weitere Rückraumspieler den Verein verlassen. Als Neuzugänge bei den Distanzschützen präsentierte man Julius Schröder von der Reserve der Füchse Berlin sowie Adrian Kammlodt und den schwedischen Linkshänder Gabriel de Santis (beide HC Elbflorenz Dresden).


Für den vierten Abgang Jan Faith gibt es hingegen keinen Ersatz. Der Tscheche spielt künftig in der 2. Mannschaft des EHV, die Hauptlast auf der rechten Außenbahn hatte schon in der letzten Spielzeit Sebastian Naumann getragen.

 

HC Erlangen will Aufwärtstrend im Oberhaus fortsetzen

Das Teamfoto des HC Erlangen für die anstehende Erstligasaison

Der HC Erlangen kann auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken, das Team von Adalsteinn Eyjolfsson konnte zum ersten Mal die Marke von 30 Pluspunkten knacken – mit 30:38 Zählern stand zudem als Neunter ein einstelliger Tabellenplatz zu Buche. Zur neuen Saison steht den Franken allerdings ein kleiner Umbruch ins Haus, insgesamt acht Spieler haben den Verein verlassen und der Kader ist aufgrund von sechs Neuzugängen wesentlich kompakter geworden.

Im Tor bekommt Nikolas Katsigiannis zwei neue Gespannpartner, als Ersatz für Gorazd Skof (SC kelag Ferlach/AUT) kommt mit Carsten Lichtlein (VfL Gummersbach) ein weiterer Weltmeister von 2007 neben Michael Haaß. Als dritter Torwart wird Lars Goebel vom letztjährigen Drittligisten TV Erlangen-Bruck nun Michael Haßferter ersetzen, der sein Glück beim Zweitligaaufsteiger HSG Konstanz sucht. 

Am Kreis stehen Eyjolfsson immer noch drei statt bislang vier Spieler zur Verfügung. Die Abgänge von Sergej Gorpishin (Vardar Skopje) und Jonas Thümmler (HC Elbflorenz) sollen mit der Verpflichtung von Sebastian Firnhaber (THW Kiel) kompensiert werden. Ebenfalls reduziert hat man das Personal im zentralen Rückraum, wo man für den Abgang von Dominik Mappes (Eulen Ludwigshafen) keinen Ersatz geholt hat und mit Michael Haaß, Niko Büdel und Benedikt Kellner immer noch drei Alternativen zur Verfügung hat.

Auch die anderen drei Neuzugänge findet man im Rückraum, auf halbrechts musste der HCE komplett umbauen, nachdem Christoph Steinert zum SC Magdeburg und Nicolai Theilinger bei Frisch Auf Göppingen eine neue Heimat gefunden haben. Die Lücke sollen der Kroate Sime Ivic vom weißrussischen Meister Brest HC Meshkov und Talent Antonio Metzner (VfL Lübeck-Schwartau) schließen. Auf der halblinken Position soll der Franzose Quentin Minel von Frankreichs Ligadritten Chambery Savoie künftig mit Nikolai Link ein Gespann bilden. Dafür hat sich Andreas Schröder zum Zweitligisten Coburg
verabschiedet.

Th. Levknecht