Allein die Teilnahme war schon ein Erlebnis
ThSV-D-Jugend bei der Bestenermittlung der neuen Bundesländer in Dessau
Die D-Jugend des ThSV Eisenach hatte sich als Thüringer Vizemeister für die Bestenermittlung der neuen Bundesländer in Dessau qualifiziert. Und das sollte ein bleibendes Erlebnis werden! „Solch ein mehrtägiges Turnier mit den Top-Teams aus den neuen Bundesländern war etwas ganz Besonderes“, blickt ThSV-Coach Marco Reinhardt zurück. Gemeinsam mit der B-Jugend hatte die D-Jugend Quartier im Kinder- und Erholungszentrum (KIEZ) Friedrichsee bezogen.
Von einem aus sportlicher Sicht lehrreichem Wochenende sprach Marco Reinhardt, der vom langjährigen Eisenacher Bundesligaspieler Adrian Wöhler unterstützt wurde. „Wir haben in vielen Bereichen extremen Nachholbedarf. Der Abstand zu den auf den Plätzen 1 bis 8 eingekommenen Teams ist doch recht deutlich. Wir sind auch an unsere körperlichen Grenzen gestoßen. Vor uns liegt noch intensive Arbeit“, bilanziert Marco Reinhardt. Spieler und Trainer hätten wichtige Erkenntnisse gesammelt. Mit Profivereinen, bei denen der Nachwuchs große Priorität genieße, könne man nicht mithalten. Das D-Jugend-Team der Füchse sei während der Spiele von eigenen Physiotherapeuten betreut worden! Eben ganz professionell. Mit Blick auf die eigenen Rahmenbedingungen im Trainings- und Wettkampfbetrieb habe man sich ganz ordentlich verkauft. „Dieses gemeinsame Wochenende hat uns einen Schritt vorangebracht. Wir haben gesehen, worauf wir den Focus legen müssen, um voranzukommen“, vermerkt Marco Reinhardt. Seine Schützlinge spielten nach der am Samstag ausgetragenen Vorrunde am Sonntag um die Plätze 11 bis 13. Beim 9:10 gegen den Oranienburger HC fiel der entscheidende Treffer zur Niederlage in allerletzter Sekunde. Die JSpG Kühnau/Dessau wurde mit 11:8 bezwungen. Der ThSV Eisenach beendete dieses D-Jugend-Highlight auf dem 12. Tabellenplatz. Überzeugt im gesamten Turnier habe, so Marco Reinhardt, Torhüter Nicholas Mahret. Er war für den Coach der „ThSV-Spieler des Turniers“.
Am Samstag war schon 6.15 Uhr Wecken, stand um 9.20 Uhr das erste von sechs Spielen an: gegen den SC Magdeburg 6:17, gegen den HSV Dresden 10:11, gegen Fortuna Neubrandenburg 6:16, gegen die SG OSF Berlin 7:14, gegen den 1. VfL Potsdam 8:15 und gegen die gastgebende JSpG Kühnau/Dessau Roßlauer HV 8:1.
Im Finale bezwangen die Füchse Berlin den SC DHfK Leipzig mit 17:16. Um Platz 5 siegte Thüringenmeister Nordhäuser SV mit 24:19 über den 1.VfL Potsdam.
Th. Levknecht
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