Im Interview Vukasin Antonijevic
Eisenach, eine Stadt mit Herz. ThSV Eisenach, ein Handballclub mit Herz. - Wir sprachen mit Rückraumspieler Vukasin Antonijevic, im Sommer von RK Celje zum ThSV Eisenach gekommen
Seit dem Sommer gehört der 21-jährige Rückraumspieler Vukasin Antonijevic zum Bundesligakader des ThSV Eisenach. Er wechselte vom slowenischen Spitzenklub RK Celje ins Thüringische. Mit RK Celje hat der 1,88 Meter große und 90 Kilo auf die Waage bringende Serbe schon zwei Jahre in der Champions League gespielt, erste Erfahrungen auf höchstem Niveau gesammelt, gegen internationale Topteams wie den SC Magdeburg, den FC Barcelona und den Veszprem HC gespielt.
„Mit Vukasin gewinnen wir einen sehr talentierten, jungen und hungrigen Spieler für uns, der sehr gut in unsere Philosophie passt. Celje ist eine Top-Adresse im europäischen Handball. Vukasin hat dort einen sehr guten Job gemacht und sein Talent unter Beweis gestellt. Vukasin hat großartige Anlagen, die er nun bei uns weiterentwickeln soll - in einem neuen Umfeld, mit neuem Trainer und neuen Teamkollegen.“, erklärte Maik Nowak, der Sportliche Leiter des ThSV Eisenach, bei der Verkündung der Verpflichtung.
Zu Wochenbeginn sprachen wir mit Vukasin Antonijevic, ledig, aber liiert.
Wann haben Sie mit Handball im Verein angefangen?
Mit 6 Jahren begann ich beim Handballverein meiner Geburtsstadt Sabac. Ich entstamme einer Handball-Familie. Mein Vater, Onkel und Opa haben Handball gespielt. Sie haben mich zum Handball mitgenommen, die Freude zu dieser Sportart in mir entfacht.
Was fasziniert Sie am Handball?
An erster Stelle, es ist ein Teamsport. Ein sehr schnelles Spiel, in dem alle auf dem Parkett eingebunden, in Bewegung sind. Kreativität ist angesagt. Es gilt viele Situationen zu meistern, im Angriff und in der Abwehr. Alle sind ständig gefordert.
In welchen Vereinen waren Sie bisher am Ball?
Metaloplastika Sabac, Celje Pivovarna Lasko und seit dem Sommer beim ThSV Eisenach.
Welche sportlichen Erfolge stehen auf Ihrer Vita?
Mit Serbien wurde ich Vierter der Junioren-WM 2023. Ich spielte drei Jahre in Celje, eroberte mit dem Team Meisterschaft, Pokal und Supercup, spielte zudem in der EHF-Champions League. Es waren also sehr erfolgreiche Jahre.
Haben Sie ein Vorbild, wer fasziniert sie?
Da brauche ich nicht lange zu überlegen. Nikola Karabatic.
Welche Rückraumposition ist Ihre liebste?
Am liebsten spiele ich auf Rückraum Mitte.
Vom RK Celje zum ThSV Eisenach, was bewog Sie zu diesem Schritt?
Ich hatte drei Jahre meines 4-Jahres-Vertrages in Celje absolviert. Ich wollte in der besten Liga der Welt spielen, und das ist die 1. Handballbundesliga in Deutschland. Der ThSV Eisenach überzeugt mich als gut organisierter Klub, mit einer jungen entwicklungsfähigen Mannschaft. Der Trainer überzeugt mich. Die Atmosphäre in der Eisenacher Halle ist die beste in der ganzen Liga. Einfach faszinierend. In der Stadt leben alle für den Handball.
Wurden Ihre Erwartungen erfüllt?
Ja, wir man so schön sagt, es passt alles. Verein, Spieler, Trainer und die Stadt
Wie lebt es sich in Eisenach?
Eisenach ist eine Stadt mit ganz viel Geschichte. Eisenach ist eine Stadt mit einem Handball-Traditionsverein. Eisenach ist eine kleine Stadt, die aber alles hat, was ich brauche. Eisenach ist eine Stadt mit Herz, der ThSV Eisenach ist ein Handballclub mit Herz.
Wie steht es bei Ihnen mit der deutschen Sprache?
Bisher kam ich mit der deutschen Sprache nicht in Kontakt. In Bezug auf Handball verstehe ich inzwischen alles recht gut. Alltagsgespräche klappen noch nicht so richtig. Aber ich arbeite an meinem Deutsch, nehme ein- bis zwei Mal in der Woche bei einem Lehrer Deutsch-Unterricht.
Mit wem teilen Sie bei den Auswärtsfahrten das Zimmer?
Mit Matija Spikic.
Wo sehen Sie Ihre Stärken, wo muss noch zugelegt werden?
Als junger Spieler muss ich noch in allen Bereichen zulegen. Momentan würde ich die Abwehrarbeit und das Zweikampfverhalten, das 1 gegen 1, als meine Stärken einstufen. Verbessern muss ich meine Würfe aus der Distanz. Ich möchte mich natürlich über gute Trainingsleistungen für längere Einsatzzeiten anbieten. Ich bin noch ein junger Spieler, das geht Schritt für Schritt vorwärts.
Wie sehen Sie den bisherigen Saisonverlauf Ihrer Mannschaft?
In unserer Halle sind wir stark, was hier erzielte 10 Pluspunkte belegen. Auswärts, wo wir bisher punktlos blieben, müssen wir uns verbessern. Unsere Heimstärke basiert auf der Atmosphäre in unserer Halle. Der ThSV Eisenach hat eine junge Mannschaft, da ist auch Geduld gefragt.
Am Freitag kommt der große THW Kiel. Was für eine Partie erwarten Sie?
Der THW Kiel, der deutsche Rekordmeister, ist einer der größten Handballclubs. Als Kind habe ich davon geträumt, gegen solche Clubs zu spielen. Für uns alle ist die Freitag-Partie eine ganz besondere. Der THW Kiel ist überall top, im Angriff, in der Abwehr und bei den Torhütern. Für uns wird es ganz, ganz schwer. Wir werden unser Bestes geben, alles reinhauen, um dem großen THW Kiel Paroli bieten zu können. Dafür trainieren wir hart.
Welche Zukunftspläne haben Sie?
Zunächst, ich erwähnte es ja, mir mehr Spielanteile zu erarbeiten. Mit der Nationalmannschaft Serbiens möchte ich im Januar am EM-Turnier teilnehmen. Serbien ist qualifiziert. Während der Länderspielpause war ich erstmals von der Nationalmannschaft eingeladen. Priorität hat für mich der ThSV Eisenach.
Ihre Lieblingsmusik?
An erster Stelle steht serbische Musik aller Genre. Ich höre aber auch englische Musik gern. In unserer Kabine lerne ich logischerweise deutsche Musik kennen.
Ihr Lieblingsessen?
In Eisenach Nudelgerichte der verschiedensten Art, in Serbien gern Spanferkel.
Vukasin Antonijevic vielen Dank für die Einblicke in Ihr Leben.
Th. Levknecht
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