Noch sind die Lichter nicht aus!
ThSV Eisenach II hat die Hoffnung auf den Klassenerhalt nicht aufgegeben/ Am Samstag Heimspiel gegen den HC Burgenland
Der ThSV Eisenach II hat die Hoffnung auf den Klassenerhalt in der Regionalliga Männer des Mitteldeutschen Handballverbandes noch nicht aufgegeben! „Wir sollten aufhören, jeden Tag auf die Tabelle zu schauen, jeden Tag zu rechnen. Unsere erste Aufgabe ist es, selbst zu punkten“, erklärt ThSV-Linksaußen-Spieler Leif Katzwinkel. Fakt ist freilich, der Rückstand zu einem Nicht-Abstiegsplatz beträgt 4 Punkte. Noch stehen 6 Spiele an, in denen 12 Punkte vergeben werden. Offen ist zudem, ob es überhaupt in die Regionalliga einzuordnende Absteiger aus der 3. Liga gibt, offen zugleich die Anzahl der Teams, die aus den Oberligen des Mitteldeutschen Handballverbandes den Sprung in die 4. Liga wagen wollen. Danach richtet sich die Zahl der Absteiger. „Jedes der bevorstehenden 6 Punktspiele wird für uns ein Endspiel“, stellt Qendrim Alaj, der Spielertrainer des ThSV Eisenach II, vor dem anstehenden Heimspiel klar.
Ex Eisenacher Marcel Popa nicht mehr beim HC Burgenland
Am Samstag, 28.03.2026 kommt der auf Tabellenplatz 7 rangierende HC Burgenland um 19.30 Uhr in die Werner-Aßmann-Halle. Das Hinspiel in der Sporthalle Prittitz, Ortsteil von Teuchern, eine der Heimspielstätten des HC Burgenland, verlor der ThSV Eisenach II mit 24:28. Zu viele technische Fehler im zweiten Abschnitt, 11 an der Zahl, entschieden seinerzeit gegen das Team von der Wartburg. Bei der Neuauflage fehlt mit Marcel Popa ein Ex-Eisenacher im Aufgebot des HC Burgenland. Der 28-jährige Rückraumspieler und Kapitän verabschiedete sich nach fünfeinhalb Jahren im Dezember. Bereits im Frühjahr 2025 hatten Verein und Spieler offen kommuniziert, dass Popas Vertrag auf eigenen Wunsch bis zum 31. Dezember 2025 befristet wird. Nach dem Abschluss eines zentralen Abschnitts seines Jurastudiums nahm er sich mit seiner Partnerin eine Auszeit, um zu reisen und neue Eindrücke zu sammeln. „Nach unserer Rückkehr wird sich entscheiden, ob ich wieder beim Handball einsteige. Handball ist meine Leidenschaft“, erklärte Marcel Popa beim Hinspiel des ThSV Eisenach II. Zu Wochenmitte vermeldete nun Oberligist HBV Jena, dass Marcel Popa gemeinsam mit dem aus den eigenen Reihen aufrückenden Eric Schmidt ab der neuen Saison die Traineraufgabe übernimmt.
Stanislaw Gorobtschuk wieder dabei, Marec Stupka fehlt wahrscheinlich
Der HC Burgenland bestritt zuletzt drei Heimspiele in Serie, mit Siegen über den HC Glauchau/Meerane (33:24) und über den SV Anhalt Bernburg (29:27) sowie einer 34:38-Niederlage gegen Tabellenführer NHV Concordia Delitzsch. Mit Almir Osmanhodzic (149 Tore, Platz 9 der Torjägerliste der Liga) steht wohl der technisch beste Rechtsaußen-Spieler der Liga im Kader, zu dem auch Vuk Cetnik, ehemals HSG Suhl und HSG Werratal, gehört.
„Im Training dieser Woche haben wir am Abwehrspiel und Entscheidungsfindung im Angriff gearbeitet“, berichtet Leif Katzwinkel. „Wir müssen es endlich schaffen, von Beginn voll da zu sein, nicht – wie zuletzt – die erste Halbzeit verlieren. Um erfolgreich zu sein, werden zwei gute Spielhälften gebraucht“, betont Qendrim Alaj. „45 gute Minuten reichen nicht“, ergänzt Leif Katzwinkel. „Wir müssen den Gästen aus Naumburg unser Spiel aufzwingen, mit positiver Energie, Team- und Kampfgeist“, blickt Linksaußen Leif Katzwinkel auf den Samstagabend. Eine stabile Abwehr, mit Routinier Duje Miljak im Deckungs-Innenblock, soll ein wichtiger Faktor werden. Das Reduzieren der technischen Fehler stehe weiter ganz oben auf der Agenda.
Der zuletzt im Leistungshoch die Rechtsaußenposition besetzende 19-jährige Linkshänder Marec Stupka wird wahrscheinlich verletzungsbedingt fehlen. Der 17-jährige Tim Nothum könnte die Aufgabe übernehmen. Stanislaw Gorobtschuk, Torwarttrainer und Teammanager des Eisenacher Bundesligateams, wird am Vorabend des Mitteldeutschen Erstbundesliga-Derbys beim SC DHfK Leipzig, mit Aron Büchner das Torhüterteam des ThSV Eisenach II bilden. „Um doch noch den Klassenerhalt zu schaffen, braucht unsere junge Mannschaft bei den Heimspielen lautstarke Unterstützung von den Rängen“, appelliert Qendrim Alaj an die blau-weiße Anhängerschar. Der Spielertrainer wird wieder als Angriffsregisseur aktiv auf der Platte stehen. Nachwuchskoordinator Mark Dragunski übernimmt das Coaching auf der Bank.
Als Referees kommen erstmals Anne Baabbouz und Karen Baabbouz in die Werner-Aßmann-Halle.
Th. Levknecht
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