ThSV-E-Jugend sammelt wichtige Erfahrungen bei der Mini-WM

Als Team Österreich mit ganz viel Freude am Ball

Unsere E-Jugend bei der Weihnachtsfeier im Bowling-Center

Ein ereignisreicher und insgesamt sehr positiver Turniertag liegt hinter den E-Jugend Kids des ThSV Eisenach (Team Österreich) bei der Mini-WM des Thüringer Handball-Verbands. In einem hochklassig besetzten Teilnehmerfeld zeigten die Jungs über weite Strecken starke Leistungen und bewiesen großen Teamgeist. Gleich im Auftaktspiel traf der ThSV Eisenach auf Oberdorla, den späteren und verdienten Turniersieger des Turniers. Trotz der Niederlage präsentierte sich das Team mutig und spielerisch auf Augenhöhe. Immer wieder gelang es, den Favoriten unter Druck zu setzen. In Phasen nachlassender Konzentration und bei kleinen Unachtsamkeiten nutzte Oberdorla seine Chancen jedoch konsequent. Rückblickend bleibt festzuhalten, dass ein anderes Auftaktspiel in dieser Konstellation durchaus eine noch bessere Platzierung möglich gemacht hätte. Im zweiten Spiel gegen Altenburger Land II zeigte der ThSV Eisenach eine überzeugende Reaktion und gewann die Partie souverän. Alle Spieler erhielten Einsatzzeiten, das Team konnte gut durchwechseln und trat geschlossen und konzentriert auf. Auch im abschließenden Spiel gegen HBV Jena 90 setzte das Trainerteam erneut auf eine breite Rotation. Die Partie blieb bis zum Schluss spannend, doch in den letzten Sekunden erzielte der ThSV Eisenach den entscheidenden Treffer und verhinderte gleichzeitig ein mögliches Gegentor. Der Turniertag zog sich aufgrund teils langer Pausen zwischen den Spielen von den frühen Stunden bis in den späten Nachmittag (gegen 16/17 Uhr). Diese besondere Belastung sowie das große Publikum sorgten dafür, dass die Jungs phasenweise etwas unruhig wirkten. Umso höher ist die gezeigte Leistung zu bewerten. Trainer, Fans und Betreuer zeigten sich im Großen und Ganzen sehr zufrieden. Für die Spieler war die Mini-WM ein besonderes Erlebnis, das sportlich wie auch menschlich viele positive Eindrücke hinterlassen hat. Fazit: Ein rundum gelungenes Turnier, das Lust auf mehr macht.

D. Luther/ Th. Levknecht