Überaus achtbar beim Champions-League-Sieger!
Unser Team markiert im zweiten Abschnitt 18 Tore und unterliegt beim SC Magdeburg nur mit 28:34 (10:17). Sonntag kommt die MT Melsungen in die Werner-Aßmann-Halle. Tickets sind noch im Vorverkauf erhältlich.
Überaus achtbar schlug sich das neuformierte Team des ThSV Eisenach im Mitteldeutschland-Derby beim Champions-League-Sieger SC Magdeburg. Nach einem 10:17-Halbzeitrückstand setzten die Eisenacher nach dem Seitenwechsel mit Erfolg auf das taktische Mittel des 7. Feldspielers, markierten in der zweiten Halbzeit 18 Tore und unterlagen letztendlich nur mit 28:34. Eisenachs Linkshänder Max Beneke war mit 10 Treffern bester Werfer in der GETEC-Arena, er glänzte aber auch als Vorlagengeber zur Kreismitte. Justin Kurch nutzte die Beneke-Pässe zu 4 Treffern. Als erfolgreichster Werfer für den SC Magdeburg wurde Omar Ingi Magnusson bei einer 100-Prozent-Wurfquote mit 8 Treffern notiert.
SCM-Coach Wiegert: Im Bundesliga-Alltag zählen die Punkte
„Wir haben eine gute erste Halbzeit abgeliefert. Der 17:10-Pausenstand war überragend. Mit dem zweiten Abschnitt bin ich nicht so ganz zufrieden. Eisenach hat mit dem 7 gegen 6 das Tempo des Spiels bestimmt. Wir hätten uns das Tempo so nicht aufzwängen lassen dürfen. Im Bundesliga-Alltag zählen Punkte und derer zwei haben wir am Mittwochabend verbucht“, konstatierte Bennet Wiegert, der Coach des ThSV Eisenach.
Stimmen aus dem Eisenacher Lager zum Punktspiel beim SC Magdeburg
ThSV-Geschäftsführer Rene Witte: „Ein verdienter Sieg des SC Magdeburg, der uns in der ersten Halbzeit schnell den Zahn gezogen hat. Wir hatten zu viel Respekt, lagen dadurch zur Halbzeit mit 10:17 hinten. Beleg für einen deutlich bessere zweite Halbzeit, die zweiten 30 Minuten haben wir mit einem Tor gewonnen, selbst 18 Bälle eingenetzt. Insgesamt haben wir uns gut aus der Affäre gezogen, die Hallen des Champions-League-Siegers erhobenen Hauptes verlassen. Glückwunsch an unsere Jungs für eine starke zweite Halbzeit. Unser Dank geht an die an einem Mittwoch in die Elbestadt mitgereisten Fans, die uns nach Kräften unterstützt haben. Für unsere Mannschaft heißt es jetzt regenerieren, am Sonntag wartet zum Abschluss einer englischen Woche das Heimspiel gegen die MT Melsungen.“
Abwehrchef Philipp Meyer: „In der ersten Halbzeit haben wir gegen eine absolute Top-Mannschaft zu viel Lehrgeld gezahlt. Wir agierten hinten und vorn nicht konsequent genug, haben uns nicht an unseren Matchplan gehalten. Das wurde in der zweiten Halbzeit deutlich besser. Wir brachten dann das auf die Platte, was wir uns vorgenommen hatten, spielten mit Geduld. 18 Tore im zweiten Abschnitt gegen den SC Magdeburg sind Beleg für eine Super-Angriffsleistung. Das 7 gegen 6 hat gut funktioniert. Die eine oder andere unüberlegte Aktion weniger, wir hätten vielleicht sogar noch mehr verkürzen können. Wir müssen die einfachen Fehler abstellen. Matija Spikic hilft uns dann in der Schlussphase mit 5 abgewehrten Bällen.“
Rückraumspieler Fynn Hangstein: „Vor der Pause operierten wir zu zaghaft im Angriff, kassierten selbst zu einfache Tore. Nach dem Seitenwechsel setzten wir erfolgreich auf das 7 gegen 6. Wir minimierten unsere eigenen Fehler, standen dann auch in der Abwehr kompakter. In der Summe über 60 Minuten freilich zu wenig, um aus Magdeburg was mitzunehmen. Wir laufen ja mit der Maßgabe auf, jedes Spiel zu gewinnen.“
Der ThSV Eisenach empfängt zum Abschluß einer englischen Woche am Sonntag, 07.09.2025 um 16.30 Uhr zum thüringisch-hessischen Nachbarschaftsvergleich die MT Melsungen.
Th. Levknecht
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