Viel Power im Angriff

ThSV-A-Jugend bezwingt die NSG Aue-Chemnitz mit 39:32 (16:14)

Jeffry Hippert lässt sich nicht stoppen - sportfotoseisenach

 

„Ein verdienter Sieg, der von der Höhe her vielleicht sogar zu knapp ausgefallen ist. Unsere Abwehr stand nur phasenweise kompakt. Jeffry Hippert wartete mit einer starken Leistung auf. Lukas Mingram hat sich im Tor nach dem Seitenwechsel prächtig gesteigert. Künftig müssen wir aber den 2009er Jahrgang mehr in die Verantwortung bringen, mit Hinblick auf die Qualifikation zur Jugendbundesliga“, erklärte Mark Dragunski, Jugendkoordinator und Trainer der A-Jugend des ThSV Eisenach, nach dem 39:32 (18:14) -Erfolg im MHV-Pokal über die NSG Aue-Chemnitz.  Co- Trainer Jan Gesell hatte neben den 7 Toren auch 6 Assist und 3 Ballgewinne für Jeffry Hippert notiert. Für Tim Nothum standen da 8 Tore, 3 Assist und zwei herausgeholte Siebenmeter. Keeper Lukas Mingram, in der 11. Minute eingewechselt, parierte insgesamt 14 Bälle, davon 10 in der zweiten Halbzeit. In der Statistik von Jan Gesell finden sich für das ThSV-Team 10 Technik- und Regelfehler sowie 16 Fehlwürfe.

Nicolas Gruber, aus dem Stab der 4 hauptamtlichen Trainer der NSG (Nachwuchsspielgemeinschaft) Aue-Chemnitz, sah bei seinem Team eine zu zaghafte Abwehrarbeit. „Uns unterliefen aber auch zu viele Fehlwürfe, wir liefen frühzeitig einem Rückstand hinterher, vermochten nicht entscheidend zu verkürzen. Waren wir im zweiten Abschnitt mal auf vier Tore ran, patzten wir wenig später. So stand am Ende ein verdienter Sieg des ThSV Eisenach“, konstatierte der 29-jährige Nicolas Gruber, in jungen Jahren als Handball-Talent beim ThSV Eisenach, im vereinseigenen Sportinternat in Eisenach-Nord wohnend.

Ausgesprochen torreich verlief der Auftakt. Nach 7 Minuten waren bereits 10 Treffer gefallen. Auf der Anzeigetafel leuchtete ein 5:5. Louis Kryezu traf wenig später zum 6:5, Vincent Oelschläger vom Siebenmeter-Strich zum 7:5 (9.). Die Eisenacher gaben die Führung nicht mehr ab, setzten ab der 15. Minute auf 4 Rückraumspielern und trafen vom 11:10 (16.) zum 15:10 (19.). Julian Sauer zirkelte das Leder aus der eigenen Hälfte in den verwaisten Gästekasten. Während beim ThSV Eisenach ein Torwartwechsel fruchtete, blieb der bei der NSG Aue-Chemnitz ohne den gewünschten Erfolg. Leise Hoffnung bei den Gästen durch die Torerfolge von Florian Schwalbe (insgesamt 11) über die rechte Angriffsseite.

Nach Wiederanpfiff, wieder im klassischen System mit Kreisläufer (Felix Ohnesorge) erhöhte der ThSV Eisenach durch den nicht zu stellenden Jeffry Hippert auf 24:18 (39.). Die Angriffsaktionen der Gäste endeten vielfach beim glänzend reagierenden Lukas Mingram im ThSV-Kasten. Santiago Rack versenkte von Linksaußen zum 26:21 (45.), Tim Nothum per Tempogegenstoß zum 28:22 (47.). Die Eisenacher stillten ihren Torhunger. Die eingewechselten Tim Wengerodt (Rückraum) und Alexander Namyslo (Kreis) schlossen erfolgreich ab. Tim Nothum besorgte mit seinem 8. Treffer den 39:32-Endstand.

Statistik

ThSV Eisenach: F. Schiertz, Mingram; Mehlhorn, Kryeziu (2), Nothum (8), Oelschläger (7/2), Heinlein (1), Mras, Ohnesorge (1), Sauer (1), Sertic (2), Meier, Rack (5/1), Wengerodt (3), Namyslo (2), Hippert (7)

NSG Aue-Chemnitz: Sachadä, Thomas; L. Schmidt (1), Dietrich (3), Schwalbe (11/5), Liebing, Thun (2), Schiffer (7), Geißler (2), Auerbach (5), J. Schmidt (1), Schmeltekop, Schreiter

Siebenmeter: ThSV Eisenach 3/3 – NSG Aue- Chemnitz 5/5

Zeitstrafen: ThSV Eisenach 4 x 2 Min. NSG Aue-Chemnitz 1 x 2 Min.

Schiedsrichter: Kleint/Jahns

Zuschauer: 80 in der Werner-Aßmann-Halle

Th. Levknecht

Vincent Oelschläger bei einem seiner 7 Treffer - sportfotoseisenach
Lukas Mingram bejubelt eine seiner 14 Paraden - sportfotoseisenach
Tim Nothum behauptet sich gegen die Abwehr der Sachsen - sportfotoseisenach
Louis Kryeziu auf dem Weg zum gegnerischen Kasten - sportfotoseisenach
Alexander Namyslo markierte in der Schlussphase zwei Treffer - sportfotoseisenach
Das Team dankt nach dem Abpfiff für die Unterstützung von der Tribüne - sportfotoseisenach