Wartburg-Cup: der 1. Turniertag
ThSV Eisenach startet mit Niederlage gegen dänischen Erstligisten und präsentiert Neuzugang/ Magdeburg siegt im Bundesligaduell über den TBV Lemgo Lippe

Bevor der erste Pfiff zum von der Firma Kötter Security präsentierten Wartburg-Cup 2025 ertönte, brandete im Thüringer Handballtempel Beifall auf. Rene Witte, Geschäftsführer des ThSV Eisenach, stellte einen Neuzugang auf Ausleihbasis vor. Nationalspieler Max Beneke, bei den Füchsen Berlin unter Vertrag, kommt für ein Jahr in die Wartburgstadt. Der 22-jährige 1,98 Meter große und 106 Kilogramm auf die Waage bringende Rückraumspieler gab dann auch gleich seinen Einstand im Trikot des ThSV Eisenach.
Der Start der Wartburgstädter in den Wartburg-Cup endete mit einer 25:29 (10:18) -Niederlage gegen den dänischen Erstligisten Skanderborg Handbold, der am Vormittag noch im Eisenacher Rathaus empfangen wurde. Die Städtepartnerschaftsvereine der Städte Eisenach und Skanderborg pflegen einen Freundschaftsvertrag.
ThSV Eisenach mit frühzeitigem klarem Rückstand
Der ThSV Eisenach begann mit Oscar Joellson, Felix Aellen und Alexander Saul im Rückraum, Timothy Reichmuth auf Links- und Moritz Ende auf Rechtsaußen, Peter Walz am Kreis und Matija Spikic im Tor. Philipp Meyer löste Alexander Saul für Abwehraufgaben ab. Die selbstbewusst auftretenden Gäste bestimmten sogleich das Spiel, nutzen Eisenacher Fehler in Abwehr und Angriff, schlossen per Tempogegenstoß zum 4:8 ab (11.). ThSV-Coach Sebastian Hinze rief sein Team per Auszeit zusammen, wechselte zudem Stephan Seitz, Vukasin Antonijevic und Justin Kurch ein. Die Dänen zwangen mit ihrer Abwehrarbeit die Hausherren zu Würfen aus ungünstigen Positionen, zudem erwischte deren Keeper Magnus Petersen einen Sahnetag. Er parierte in Serie, insbesondere von den Außenpositionen. Christoffer Dreyer sorgte mit zwei Würfen in das leere ThSV-Gehäuse für das 5:12 (14.) und zwang Eisenachs Coach zur erneuten Auszeit. Silvio Heinevetter löste Matija Spikic im ThSV-Kasten ab. Er konnte die Treffer zum 5:14 (16.) nicht verhindern. Timothy Reichmuth, Justin Kurch uns Stephan Seitz scheiterten am Skanderborger Schlussmann, dessen Teamkollegen zum 5:15 (19) und per sehenswerten Kempa, abgeschlossen von Johan Hansen, zum 6:16 (20.) einnetzten. Beim 8:18 (28.) kam Max Beneke erstmals auf das Parkett. Er bediente Moritz Ende, der zum 9:18 vollendete. Max Beneke sorgte mit seinem ersten Treffer, nach einem Ballgewinn von Peter Walz, für den 10:18-Pausenstand.
Mit neuen Außenspielern, Vincent Büchner und Gian Attenhofer, und mit dem spürbaren Willen, den eigenen Fans besseren Handball zu bieten, startete der ThSV Eisenach in die zweiten 30 Minuten. Silvio Heinevetter stachelte mit abgewehrten Bällen seine Teamkollegen an. Felix Aellen, Vincent Büchner, Fynn Hangstein (per Siebenmeter) und Gian Attenhofer verkürzten auf 15:20. Aufgrund technischer Probleme wurde die Spielzeit inzwischen per Hand gestoppt. Der blau-weiße Anhang auf den gut besuchten Rängen hoffte auf eine fortführende Aufholjagd. Die blieb aus, weil sich die Gäste nicht beirren ließen, zum 18:24 trafen und weiterhin auf ihren starken Keeper Magnus Petersen bauen durften, der insgesamt 17 Bälle parierte. Gian Attenhofer traf zum 21:15, Silvio Heinevetter parierte, Fynn Hangstein und Vincent Büchner verkürzten auf 23:26 (54.). Sollte im Finish die Partie noch gekippt werden? Skanderborgs Trainer zeigte sich verärgert, forderte sein Team lautstark auf, den Sieg nicht noch aus der Hand zu geben. Johan Hansen (insgesamt 7 Tore) beherzigte die Worte, versenkte im Doppelpack zum 23:28. Max Benecke und Fynn Hangstein blieb nur Ergebniskosmetik zum 25:29-Endstand.
Statistik ThSV Eisenach – Skanderborg Handbold 25:29 (10:18)
ThSV Eisenach: Spikic, Heinevetter; Joelsson (1), Reichmuth, Beneke (2), Hangstein (5/3), Attenhofer (2), Walz (2), Ende (1), Aellen (5), Meyer (1), Antonijevic, Seitz (2), Kurch, Büchner (3), Saul (1), Leu
Skanderborg Handbold: Sejr, Petersen; Kristjansson (4), Vilsbrok, Dreyer (5), Henneberg, Laerke (4), Madsen, Bonefeld, Balling, Cieslak (3), Hansen (7), Sogaard (2), Kaalund, Christensen (1), Olson (3),
Zeitstrafen: ThSV Eisenach 3 x 2 Min. – Skanderborg 3 x 2 Min.
Siebenmeter: ThSV Eisenach 3/3 – Skanderborg 0
Schiedsrichter: Robert Schulze/Tobias Tönnies
SC Magdeburg lässt nichts anbrennen
Im Duell der Teams mit den dienstältesten Trainern der Bundesliga wackelte der Sieg des Champions-League-Siegers beim 25:26-Anschlusstreffer (51.) durch einen von Samuel Zehnder verwandelten Siebenmeter nur kurzzeitig. Daniel Pettersson, Felix Claar und Oscar Bergendahl machten mit ihren Treffern zum 29:25 (54.) den Sieg des SC Magdeburg perfekt. Dieser lag nur in der Anfangsphase mal zurück, behauptete nach dem Treffer von Gisli Kristjannsson zum 9:8 (22.) durchgängig die Führung. Die Elbestädter wurde von einer mitgereisten Fangruppe lautstark unterstützt. Die freute sich über das torgefährliche Angriffsspiel ihres Teams um Omar Ingi Magnusson, Gisli Kristjannsson und Phillipp Weber, bejubelte jede Parade von Keeper Sergey Hernandez. Die SCM-Männer spielten das Leder bis Sebastian Barthold, der von Linksaußen zum 14:10 einlochte (28.). Die Lipperländer kamen mit neuem Elan aus den Kabinen, trafen zum 14:15 Anschlusstreffer (Frederik Simak, 32.). Doch Lukas Hutecek und Tim Suton gelang mit ihren Teamkollegen der Ausgleichstreffer bis zum Abpfiff nicht. Beim 22:17 (39.) lagen die Elbestädter mit 5 Toren vorn. Der TBV Lemgo Lippe um den torgefährlichen Samuel Zehnder (10 Treffer), nun mit Jan Mudrov im Rückraum, fighte und setzte die Magdeburger unter Druck (23:21, 45.). Doch diese ließen letztendlich nichts anbrennen.
Statistik TBV Lemgo Lippe – SC Magdeburg 28:34 (12:14)
TBV Lemgo: Möstel, Kastelic; Hutecek (2), Theilinger, Zehnder (10/3), Mudrov, Simak (2), Schagen (3), Carstensen, Nyfjäll, Suton (3), Willecke (6), Versteijnen (2), Wagner, Faust,
SC Magdeburg: Hernandez, Lücke; Claar (3), Zechel, Kristjannsson (4), Pettersson (2), Magnusson (7/4), Hornke (1), Jonsson (4), Weber (1), Lagergren (2), Mertens (4), Saugstrup (1), O`Sullivan, Barthold (3), Bergendahl (2),
Zeitstrafen: TBV Lemgo Lippe 2 x 2 Min. – SC Magdeburg 1 x 2 Min.
Siebenmeter: TBV Lemgo Lippe 3/3 – SC Magdeburg 4/5
Schiedsrichter: Baumgart/Dinges
Heute, Samstag, 16.08.2025
15:30 Uhr / Skanderborg Handbold - TBV Lemgo Lippe
Schiedsrichter: Christian vom Dorff/ Fabian vom Dorff
Einlaufkinder:
- VfL Wanfried mit Skanderborg Handbold
Seebacher Carneval Club mit dem TBV Lemgo Lippe
18:00 Uhr / ThSV Eisenach -SC Magdeburg
Schiedsrichter: Marvin Cesnik/Jonas Konrad
Einlaufkinder:
TSG Ruhla mit dem ThSV Eisenach
SV Town & Country Sonneborn/Behringen mit dem SC Magdeburg
Th. Levknecht
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Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Vukasin Antonijevic!
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