Wartburg-Cup: Rückblick auf den 3. Turniertag
SC Magdeburg sichert sich den Turniersieg/ Unser Team unterliegt trotz bester Turnierleistung dem TVB Lemgo-Lippe
Mit dem nicht unerwarteten Turniersieg des SC Magdeburg ging der von der Firma Kötter Security präsentierte Wartburg Cup 2025 am Sonntag zu Ende. Trotz Leistungssteigerung zu den Vortagen, der ThSV Eisenach unterlag dem TBV Lemgo Lippe 20:25.
Elbestädter dominieren über Gäste aus Dänemark
Im 3. Spiel des Wartburg-Cups 2025 bezwang der SC Magdeburg den dänischen Erstligisten Skanderborg Handbold mit 36:32 (20:13) und wiederholte damit den Vorjahressieg beim Wartburg-Cup.
Die Auftaktphase gehörte den couragiert beginnenden Dänen (0:3, 4.). Die Magdeburger, mit einem doppelten Angriffs- und Abwehrwechsel, gingen durch einen Treffer von Elmar Jonsson mit 5:4 in Führung (9.) und dominierten fortan, mit Gisli Kristjannson, Philipp Weber und Albin Lagergren im Rückraum, lautstark unterstützt vom erneut zahlreich vertretenen eigenen Anhang. Tim Hornke traf zum 10:6 (15.). Magnus Brandbyge im Kasten der Skanderborger verhinderte mit zahlreichen Glanzparaden ein Davonziehen der Elbestädter. Die Dänen setzten nahezu durchgehend auf ein 7 gegen 6. Ihnen gelang auch ein schöner Kempatreffer (17.). Die Elbestädter zogen ihr druckvolles Angriffsspiel auf. Felix Claar (aus dem Rückraum) und Oscar Bergendahl (vom Kreis) erhöhten auf 18:12 (29.). Die Skanderborger brachten ihren Rechtsaußen Johan Hansen immer wieder in Position, der den guten SCM-Keeper Sergej Hernandez zu überwinden wusste. Mit einem direkt verwandelten Freiwurf besorgte Philipp Weber den 20:13-Halbzeitstand.
Mit schnellem Umschaltspiel schraubten die Magdeburger nach Wiederbeginn ihr Torpolster in die Höhe. Magnus Saugstrup und Omar Magnusson netzten zum 26:16 ein (38.). Die Skanderborger trafen sich mittels Auszeit, spielten gegen den Champions-League-Sieger beherzt weiter. Auf beiden Seiten fielen Tore wie reife Früchte. Bennet Wiegert nutzte auch diese Partie, um mehrere Varianten zu testen. Skanderborg spielte weiter munter mit. Ihr Rechtsaußen Johan Hansen schraubte seine Trefferausbeute in den zweistelligen Bereich, netzte 11 Bälle ein und holte sich mit insgesamt 23 Treffern die Torjägerkrone des Turniers. Skanderborg Handbold verkürzte den Rückstand bis zur Schluss-Sirene noch auf 4 Treffer.
Statistik: SC Magdeburg – Skanderborg Handbold 36:32 (20:13)
SC Magdeburg: Hernandez, Lücke; Claar (5), Zechel, Kristjannson (1), Petterson (1), Magnusson (8/5), Hornke (3), Jonsson (3), Weber (3), Lagergren (2), Mertens (1), Saugstrup (5), O`Sullivan, Barthold (2), Bergendahl (2)
Skanderborg Handbold: Sejr, Brandbyge; Kristjansson (1), Madsen, Bonefeld, Dreyer, Christjansen, O. Hansen, Laerke (3), Sogaard (3), Balling (2), Petersen, Cieslak (5), J. Hansen (11/1), Kaalund (2), Vilsbek, Olson (5), Henneberg
Siebenmeter: SC Magdeburg 5/5 – Skanderborg Handbold 1/1
Zeitstrafen: SC Magdeburg 0 – Skanderborg Handbold 0
Schiedsrichter: vom Dorff/ vom Dorff
Trotz 8 Treffer von Oscar Joelsson, ThSV Eisenach mit Abschlussschwäche
Am Sonntagnachmittag wartete das neuformierte Team des ThSV Eisenach mit seiner besten Turnierleistung auf, unterlag dennoch dem TBV Lemgo Lippe mit 20:25 (11:14).
Die Wartburgstädter starteten im Wettkampfmodus, die Lipperländer waren überrascht. Bissig in der Abwehr, mit viel Power im Angriff, der ThSV Eisenach begeisterte seine Fans. Mit Oskar Joesson, Felix Aellen und Stephan Seitz im Rückraum wurde die Abwehr des Ligakonkurrenten unter Druck gesetzt. Ballgewinne werden zu Tempogegenstoßtreffern genutzt. Oscar Joelsson schließt derer drei zum 4:1 ab (5.). Der feurige Tillman Leu traf vom Kreis zum 5:2 (7.). Florian Kehrmann, der Coach des TBV Lemgo Lippe, rief sein Team kurz hintereinander zu zwei Auszeiten, um zu beruhigen und auf den Kampfeseifer der Eisenacher einzustellen. Doch Oscar Joelsson (nach erneutem Gegenstoß) und Fynn Hangstein (vom Strich) erhöhten auf 7:2 (12.). Kurz zuvor hatte ThSV-Keeper Matija Spikic im großen Stil Adam Nyfjäll das Leder abgekauft. Das Einsteigen von Tillman Leu gegen TBV-Kapitän Tim Sutton ahndeten die Referees mit der roten Karte (12.). Peter Walz übernahm vom Neuzugang aus Dessau die Kreismitte-Position Fynn Hangstein setzte einen Siebenmeter an den Querbalken. „Blitztransfer“ Max Beneke machte es wenig später, versenkte vom Strich zum 8:5 (18.). Die Lipperländer fanden zu ihrem Spielrhythmus, markierten per Kempa ihren 6. Treffer (8:6/18.), glichen per Konter zum 8:8 (Hutecek) aus. Sebastian Hinze brachte neues Personal, beorderte Vukasin Antonijevic, Fynn Hangstein und Alexander Saul in den Rückraum. Zwei Glanzparaden von ThSV- Torhüter Matija Spikic ließen sein Team kurz aufatmen, doch der TBV Lemgo Lippe schloss kurz darauf durch zwei von Samuel Zehnder verwandelte Strafwürfe zum 8:9 und 8:10 ab (23.). Aus einer 7:2-Führung (12.) wurde ein 8:10-Rückstand (23.). Der TBV Lemgo Lippe, nun mit Niels Versteijnen und Frederik Simak im rechten und linken Rückraum, Joel Willecke am Kreis, hatte die Spielkontrolle übernommen. Joel Willecke (vom Kreis) und Samuel Zehnder (von Linksaußen) netzten zum 10:14-Pausenstand ein.
Mit Spielzügen zur Kreismitte kam der TBV Lemgo Lippe nach Wiederbeginn zunächst zum Torerfolg. Doch Eisenachs Abwehr stabilisierte sich. Jede gelungene Abwehraktion wurde auf dem Parkett und den Rängen bejubelt. Die Abschluss-Schwächen der Thüringer blieben. Ihnen fehlten auch Ideen, der Weg in die Tiefe. Wie es gehen kann, zeigte der Spielzug zu Peter Walz, der vom Kreis zum 14:18 einnetzte (47.). Mit platziertem Distanzwurf markierte Oscar Joelsson das 15:20 (50.). Die Kehrmann-Schützlinge ließen sich nicht beirren, nutzten zudem Fehler der Eisenacher bei Ballbesitz, trafen zum 16:23 (54.). Die ThSV-Männer waren bis zur letzten Sekunde um eine Resultatsverbesserung bemüht, was ihnen dann auch zum 20:25-Endstand gelang. Oscar Joelsson markierte kurz vor der Sirene seinen 8.Treffer.
Statistik: ThSV Eisenach – TBV Lemgo Lippe 20:25 (11:14)
ThSV Eisenach: Spikic, Heinevetter; Joelsson (8), Reichmuth, Beneke (2/2), Hangstein (3/1), Attenhofer (1), Walz (1), Ende, Aellen (1), Meyer, Antonijevic (1), Seitz (1), Kurch, Büchner (1), Saul, Leu (1)
TBV Lemgo Lippe: Möstl, Kastelic; Hutecek (2), Theilinger (3), Zehnder (9/5), Mudrow, Simak, Schagen (4), Carstensen, Nyfjäll (1), Suton (1), Willecke (3), Versteijnen (1), Wagner (1), Faust
Siebenmeter: ThSV Eisenach 3/4 - TBV Lemgo Lippe 5/5
Zeitstrafen: ThSV Eisenach 3 x 2 Min, Rot für Leu (12.) – TBV Lemgo Lippe 2 x 2 Min.
Schiedsrichter: Cesnik/Konrad
Th. Levknecht
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