B-Jugend MHV: ThSV - SC Magdeburg 16:41

B-Jugend: SC Magdeburg war eine Hausnummer zu hoch

06.10.2018 - B-Jugend
Auch Jannis Förster blieb unter seinen Möglichkeiten - sportfotoseisenach

Die Spitzenteams in der Mitteldeutschen Oberliga der männlichen Jugend B, zugleich zur bundesdeutschen Spitze gehörend, der SC DHfK Leipzig und der SC Magdeburg, sind den Altersagefährten des ThSV Eisenach um Längen voraus. Mit ihren Leistungszentren auf modernstem Niveau inklusive Sportinternaten mit Fachpersonal an 7 Tagen in der Woche über je 24 Stunden ausgestattet, bieten sie freilich erstklassigeWucherpfennig; Krömke (6), Hein (8), Daßler (4), Ruddat (8) Rahmenbedingungen. Der ThSV Eisenach, nach einjähriger Abstinenz in der Mitteldeutschen Oberliga der B-Jugend wieder dabei, bekam dies knallhart zu spüren. Allerdings, die Schützlinge von Dirk Schnell und Detlef Henkel schöpften ihr wahres Leistungsvermögen in den Vergleichen mit den beiden Topteams bei Weitem nicht aus. Daraus resultierend setzte es in der Höhe unnötig deftige Niederlagen. 74 Gegentoren stehen nur 26 eigene Treffer gegenüber: 10:33 beim SC DHfK Leipzig, 16:41 im Heimspiel gegen den SC Magdeburg.

Athletische Vorteile der SCM-Talente offensichtlich

Die athletischen und individuell-technischen Vorteile des nur in kleiner Besetzung angereisten SC Magdeburg waren offensichtlich. „Das kam nicht unerwartet“, betonte Dirk Schnell. Gegen das dynamische Angriffsspiel mit Torgefahr von allen Positionen waren die ThSV-Talente überfordert. Sie vermochten es nicht, die offensive Abwehr der Elbestädter auszumanövrieren. Nach Ballgewinnen starteten die SCM-Youngster zu erfolgreich abgeschlossenen Tempogegenstößen. Das Rückzugsverhalten der Eisenacher ließ mit zunehmender Spielzeit, wohl auch Resignation geschuldet, nach. „Wir hatten zu viel Respekt, uns unterliefen zu viele technische Fehler, die die Magdeburger eiskalt bestraften“, konstatierte der Ex-Nationalspieler. Die Vorteile der Gäste auf der Torhüterposition wollte er auch nicht verschweigen.

Kein Eisenacher erreichte Normalform

Der Auftakt (4:6, 9.) ließ nicht auf eine solch derbe Niederlage schließen. Erbarmungslos nutzten die SCM-Talente Ballgewinne vom 4:4 (7.) zum 6:16 (24.) und 6:18.Halbzeitstand. Anfangs der zweiten Halbzeit hielten die Eisenacher erfolgreich dagegen, wurden hernach konsequent ausgekontert. „“Ihr müsst Euch alle bewegen“, der Appell von Dirk Schnell an seine Schützlinge verhallte ungehört. Keiner erreichte Nomalform. Nach dem 12:24 (35.) hatten die Elbestädter noch reichlich Torhunger, netzten zum über ein 16:36 (46.) zum 16:41-Endstand ein. In den letzten zehn Spielminuten gelang dem ThSV Eisenach kein einziger Treffer mehr.

Statistik

ThSV Eisenach : Büchner, Trapp; Steiner (1), Schnell, Bourtal (1), Förster (2), Reum (2), Bewie, Schlotzhauer, Jegninart (6/2), Gastock-Mey (4)

 

SC Magdeburg : Wucherpfennig; Krömke (6), Hein (8), Daßler (4), Ruddat (9/2), Möller (3)Liehr (6), Nistroj (5)

 

Siebenmeter : ThSV 4/3 – SCM 2/2

 

Zeitstrafen : ThSV 4 x 2 Min. – SCM 6 x 2 Min.

 

Schiedsrichter : Dähne/Hanse

 

Th. Levknecht