ThSV-Mixteam unterliegt in Gera 24:25

Im THV-Pokal knapp gescheitert

08.10.2018 - ThSV II
Julius Brenner aus unserer A-Jugend spielte ohne Scheu auf, markierte 7 Treffer!

Am Wochenende stand der Thüringenpokal auf der Handball-Tagesordnung im Freistaat. Bei den Männern nimmt jeder Verein, egal welcher Liga, mit einer Mannschaft am Wettbewerb teil. Die Vereine der Thüringenliga und der Mitteldeutschen Oberliga, die zum THV gehören, stoßen in der 3. Runde hinzu. Es wird von Runde zu Runde bis zum Finale neu gelost. Bei den Frauen findet der Pokal nach gleichem Prinzip statt, jedoch auf freiwilliger Basis

Fast noch der Ausgleichstreffer

Das Los wollte es so, dass ein Team des ThSV Eisenach am Sonntagnachmittag in der neu renovierten Panndorfhalle in Gera anzutreten hatte. Landesligist Post SV Gera war Gastgeber. Der ThSV Eisenach reiste mit einem Mixteam an, von ehemaligen Spielern der Kategorie Ü 40 bis zu 17-jährigen Talenten. Der Gastgeber, im Spielverlauf zumeist knapp vorn, siegte hauchdünn mit 25:24 (15:14). Per Siebenmeter hatte Qendrim Alaj zum 24:24 ausgeglichen (58.). Die Gastgeber glichen durch Willi Klaus Wächter aus. Da war noch knapp eine Minute zu spielen. Die Eisenacher brachten das Leder bis zum dahin von Linksaußen treffsicheren Steven Wagner aus der Kategorie Ü 40, doch der brachte den Ball nicht unter. „Mit unserer zusammengewürfelteten Truppe hätten wir es fast bis in die Verlängerung geschafft“, berichtet Kapitän Qendrim Alaj, der hinzufügte, dass der Stamm-Sechser komplett durchgespielt habe. „Respekt allen, die sich der Aufgabe gestellt haben“, unterstrich Rene Witte, der gemeinsam mit Benjamin Riemann die Trainerrolle übernommen hatte.

Stamm-Sechser aus den Kategorie Ü 40 und U 20 spielte durch

Mit Oldie Steven Wagner auf Links- und Philipp Urbach auf Rechtsaußen, Tom Kreutzer, Julius Brenner und Qendrim Alaj im Rückraum, Paul Iffert am Kreis und dem nach langer Verletzungspause im Tor sein Comeback gebenden Marius Noack bestritt der ThSV Eisenach die 60 Minuten. Die Leistung des 17-jährigen Rückraumspielers Julius Brenner, immer wieder hart attackiert, hob Rene Witte hervor. „Na klar, uns fehlte die Harmonie, Fehler im Zusammenspiel waren vorprogrammiert. Und dennoch, wir traten als disziplinierte Einheit auf“, vermerkte Qendrim Alaj. Sein Team kassierte nur eine einzige Zeitstrafe. Aus Überzahlsituationen, resultierend aus 6 Zeitstrafen für die Hausherren, vermochte das Mixteam von der Wartburg kein Kapital zu schlagen. Dazu fehlte die Kombinationssicherheit. „Die Zahl unserer eigenen Fehler war einfach zu hoch, die Abstimmung untereinander fehlte, jeder hat sein Bestes gegeben, ein Sonderlob geht an Steven Wagner“, unterstrich Rene Witte. „Schade, dass wir letztendlich die erste Pokalhürde nicht gemeistert habe“, erklärte Rene Witte, seit einigen Wochen Manager der ThSV-Marketing GmbH, für den Trainerjob bei der Zweiten kurzfristig eingesprungen.

 

Statistik

Post SV Gera : Hentschel, Hiob; Göpel, Herling (6), Heinsius, Hörnig (2), Raspel (3), Schnabel, Tralles, Altheide (1), Feustel (2), Wächter (8/1), Friedreich (3/1)

 

ThSV Eisenach : Noack; Brenner (7), Urbach (4), Riemann, P. Iffert, Kreutzer (6), Ziehn, Q. Alaj (4/3), Wagner (3)

 

Siebenmeter : Post SV Gera 4/2 – ThSV 3/3

 

Zeitstrafen : Post SV Gera 6 x 2 Min. – ThSV 1 x 2 Min.

 

Schiedsrichter : Nirsberger/Willner

 

Th. Levknecht