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„Das wird ein Kopfspiel.“

ThSV Eisenach empfängt nach der bitteren Niederlage in Wetzlar am Samstagabend den VfL Gummersbach 

„Unsere Leistung kann uns niemand absprechen. Jeder hat gesehen, wir waren die klar bessere Mannschaft, haben uns aber nicht belohnt, kassierten eine für uns alle ganz bittere Niederlage“, erklärt Misha Kaufmann, der Coach des ThSV Eisenach. Diese 30:31-Niederlage am Mittwoch bei der HSG Wetzlar spukt noch bei allen in Eisenach im Kopf umher. „Sie muss raus aus dem Kopf“, betont Misha Kaufmann. Wohlwissend, wie schwer das ist. Mit Blick auf das Heimspiel am Samstag, 10.02.2024 um 19.00 Uhr gegen den VfL Gummersbach spricht der Schweizer von einem „Kopfspiel“. Die Wartburgstädter brauchen dringend Punkte im Kampf um den Klassenerhalt! Mitkonkurrenten punkteten zu Wochenmitte. Der TVB Stuttgart spielte bei Frisch Auf! Göppingen 25:25, der HC Erlangen bezwang nach einem 3-Tore-Rückstand in der Schlussphase den TBV Lemgo Lippe im Finish noch mit 26:25. Im Handball unserer Tage haben 3-Tore-Führungen oft nur ganz kurze Zeit Bestand. „Rechenspiele bringen uns nicht weiter. Wir selbst müssen punkten“, unterstreicht Misha Kaufmann. 

„Gegen eine Top-Mannschaft der Liga müssen wir eine Top-Leistung abrufen“, betont Misha Kaufmann mit Blick auf den Samstagabend. Aus dem Hinspiel, das mit 31:37 verloren ging, sind die Wartburgstädter vor dem höllischen Tempo der Gummersbacher gewarnt. Der Eisenacher Coach Kaufmann fordert einen „kontrollierten Rückzug“, warnt vor der ersten und zweiten Welle der Gäste. Bis auf die verletzten Jannis Schneibel und Willy Weyhrauch kann er personell aus dem Vollen schöpfen. Die Abwehr im Zusammenspiel mit dem Torhüter soll wieder den Grundstein legen. Das Team um Kapitän Peter Walz baut natürlich auf die lautstarke Unterstützung von den Rängen des Thüringer Handballtempels. 

Unterstützung für den Eisenacher Sommergewinn 

Der ThSV Eisenach nutzt diese Partie als Unterstützung für den Sommergewinn in Eisenach, das größte deutsche Frühlingsfest. Der Handballerstbundesligist läuft in eigens kreierten Sommergewinns-Trikots auf, die von den Fans zu kaufen sind. Der Erlös kommt der Sommergewinnszunft zugute. Der ThSV Eisenach freut sich viele ehrenamtliche Helfer der Sommergewinnszunft um Zunftmeister Torsten Daut begrüßen zu dürfen. „Die Wänst vom Stiegk“ der Eisenacher Sommergewinnszunft um ihre Leiterin Heike Apel-Spengler werden das Team auf dem Parkett begrüßen. 

Julian Köster und Dominik Mappes dirigieren das Gummersbacher Spiel

Der VfL Gummersbach, wie der ThSV Eisenach ein echter Traditionsverein, kassierte im neuen Kalenderjahr bereits zwei Auswärtsniederlagen, unterlag nach packendem Fight im DHB-Pokal bei den Füchsen Berlin knapp mit 29:31 und am Mittwoch um Ligazähler beim TSV Hannover-Burgdorf mit 29:32. Die Oberbergischen, im Vorjahr ins Oberhaus zurückgekehrt, rangieren mit 18:20 Punkten auf dem 8. Tabellenplatz, warten in der Liga mit konstant guten Leistungen auf, profitieren sicherlich dabei von der Qualität „des begehrtesten Spielers der Liga“, ihres Nationalspielers Julian Köster. Gelenkt wird das Angriffsspiel von Dominik Mappes, den die Eisenacher aus dessen Zeit beim TV Hüttenberg kennen. Nach dieser Saison kehrt der Rückraumspieler nach Mittelhessen zurück, allerdings zur HSG Wetzlar. Die Erwartungshaltung beim Altmeister VfL Gummersbach ist hoch. „Wir wollen noch konstanter in unsere Leistungen werden und unser Spiel allgemein weiterentwickeln. Es ist so schwer eine Platzierung vorzugeben, weil die Liga so ausgeglichen ist. Wir sind aktuell auf Platz sieben, aber fünf Punkte von einem Abstiegsplatz entfernt, was am besten beschreibt, wie verrückt die Liga ist. Erwartungen gehören dazu und es ist toll, dass unsere Fans wieder mehr wollen. Wir müssen uns aber auf die Arbeit konzentrieren, nur so kann man besser werden“, erklärt VfL-Coach Gudjon Valur Sigurdsson. Mit Blick auf den Samstag fügt er an:“ Ich freue mich wieder nach Eisenach zu kommen und die tolle Atmosphäre wieder zu erleben. Wir haben zwei Jahre lang gegeneinander in der zweiten Liga gespielt und jetzt freuen wir uns darauf, dass Eisenach und Gummersbach gegeneinander in der ersten Liga spielen.“ Verbessertes Rückzugsverhalten mahnt sein Kreisspieler Kristjan Horžen an. „Wir wollen weiter unsere Intensität behalten und immer kämpfen, jedoch müssen wir unser Rückzugsverhalten besser in den Griff bekommen. Wenn wir im Angriff ruhig bleiben und die technischen Fehler abstellen, können wir die Abwehr von Eisenach schlagen“, prognostiziert Kristjan Horžen. 

Noch Tickets erhältlich 

Tickets sind noch vorab online unter www.thsv-eisenach.de und am Samstag ab 17.30 Uhr an der Tageskasse der Werner-Aßmann-Halle erhältlich. 

Th. Levknecht 

 

 

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