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Das Wunder blieb aus

ThSV Eisenach unterliegt bei Titelanwärter Füchse Berlin 29:37 (13:20) /Zweite Halbzeit nahezu ausgeglichen/ Mitgereister Anhang spendet nach dem Abpfiff viel Beifall 

Der 7. Spieltag führte Erstbundesliga-Aufsteiger ThSV Eisenach (5:7 Punkte) in die Bundeshauptstadt, zu den verlustpunktfreien Füchsen Berlin (12:0 Zähler).  Im Team der Wartburgstädter stehen mit Willy Weyhrauch, Moritz Ende und Dustin Kraus drei ehemalige Füchse-Spieler.  Eine Eisenach-Vergangenheit hat Keno Jacobs, der als C-Jugendlicher das Trikot der Wartburgstädter trug und im damals vereinseigenen Internat Quartier bezogen hatte. 

Die Rollen waren vor dem Anpfiff in der Max-Schmeling-Halle verteilt. Der Gastgeber, auch ohne Paul Drux und Fabian Wiede (beide verletzt), mit nationalen und internationalen Stars gespickt, trug die Favoritenrolle, wollte seine saubere Weste behalten. Das setzte er mit einem 37:29 (20:13)-Sieg vor 9.000 Zuschauern eindrucksvoll in die Tat um. Die Thüringer brachten ihre sonstige Abwehrstabilität nicht auf das Parkett, konnten aber im Angriff einige Nadelstiche setzen, insbesondere Malte Donker und Simone Mengon. Der mitgereiste blau-weiße Anhang verabschiedete sein Team mit ganz viel Beifall. 

„Die Füchse haben uns gezeigt, woran wir uns messen lassen müssen. Erstmals vor 9.000 Zuschauern zu spielen, das hat selbst bei mir Gänsehaut erzeugt. Wir sind dankbar für die gesamte Erfahrung des Abends. Diese 60 Minuten werden Ansporn für uns sein, Wege und Mittel zu finden, um beim nächsten Mal besser zu sein“, erklärte Eisenachs Trainer Misha Kaufmann nach dem Abpfiff. Sein Kollege Jaron Siewert war erfreut, das gesamte Spiel dominiert und kontrolliert zu haben. „Der ThSV Eisenach hat nie aufgegeben“, strich der Füchse Coach heraus. Er brachte sämtliche Youngster zum Einsatz. 

Die Hausherren starteten selbstbewusst im Stil eines verlustpunktfreien Titelanwärters, trafen nach 12 Minuten durch den 42-jährigenBundesligarekordtorschützen Hands Lindberg zum 8:2. Die Eisenacher, wieder mit Alexander Saul im Aufgebot, verzeichneten bis dahin 3 Holztreffer. Mathias Gidsel traf für die Füchse schier nach Belieben (11:4, 16.). Die Wartburgstädter legten Ihren Respekt ab. Malte Donker (2) und Simone Mengon netzten ein(12:7,20). Erneut Wurfpech für die Eisenacher, ein Siebenmeter von Manuel Zehnder landete am Holz (22.). ThSV-Coach Misha Kaufmann setzte im gesamten Spielverlauf im mehrfachen Wechsel alle 3 Torhüter ein. Die Füchse präsentierten sich in Spiellaune, nun traf Lasse Bredekjaer Andersson.Weltmeister Mathias Gidsel besorgte kurz vor der Halbzeitsirene den 20. Füchse-Treffer. 

Zweite Halbzeit nahezu ausgeglichen 

So sehr sich die Eisenacher mühten, die Dominanz der Hausherren blieb, die ihre Trefferausbeute nach dem Wechsel weiter aufstockten. Doch auch die Eisenacher schlossen vielfach erfolgreich ab. Die zweite Halbzeit ging nur mit 17:16 an den haushohen Favoriten. Erfolgreichste Werfer für den ThSV Eisenach waren Ivan Snajder mit 7, Malte Donker mit 6 und Simone Mengonmit 5 Treffern.                            Th. Levknecht

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Alexander Saul beim Wurf
Manuel Zehnder beim Siebenmeter