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„Die Zeit in Eisenach habe ich in sehr guter Erinnerung!“

Dragan Jerkovic kehrt als Torwarttrainer der Rhein-Neckar Löwen am Montag in seine ehemalige Wirkungsstätte zurück 

Von 2001 bis 2005 gehörte Dragan Jerkovic zum Torhüterteam des in der 1. und 2. Bundesliga spielenden ThSV Eisenach. Später war er u.a. für RK Zagreb, FC Porto, US Creteil HB und dem TVB Stuttgart am Ball. Seit dem Sommer des Vorjahres ist er Torwarttrainer der Rhein-Neckar Löwen, mit denen er am Montag, 09.10.2023 zum Punktspiel in die Werner-Aßmann-Halle kommt.  Der amtierende DHB-Pokal-Sieger reist schon am Vortag in Eisenach an.

Wir sprachen im Vorfeld des Trips nach Thüringen mit Dragan Jerkovic: 

Nach Ihrer eigenen langen Karriere sind Sie nun als Torwarttrainer tätig. Füllt Sie das aus?

Ich war ja schon in Schaffhausen drei Jahre als Torwarttrainer. Dann erreichte mich das Angebot von den Rhein-Neckar Löwen. Eine Riesenchance für mich bei einem deutschen Top-Club, bei dem ich nun in der zweiten Saison bin. Ja, die Aufgabe macht mir Spaß, füllt mich aus. 

Mit Mikael Appelgren (34 Jahre), Joel Birlehm (26) und David Späth (21) haben Sie drei Torhüter unterschiedlichen Alters unter Ihren Fittichen. Sind da die Trainingseinheiten differenziert?

Die Torhüter sind nicht nur unterschiedlichen Alters, sie verkörpern auch drei unterschiedliche Torhütertypen. Das macht die Arbeit für mich besonders interessant. Die Trainingseinheiten werden mit allen drei zusammen, aber auch mit zwei oder nur einem Keeper durchgeführt. Die Arbeit ist ausgesprochen erfolgreich. In der Bundesliga-Statistik der Vorsaison landeten alle drei mit Quoten von über 30 Prozent gehaltener Würfe unter den Top-Ten, Youngster David Späth sogar auf Platz 2. Auch diese Saison überzeugen sie. 

Trainieren Sie nur die drei Profi-Torhüter?

Einmal in der Woche leite ich auch ein Training mit den Nachwuchstorhütern unseres Vereins. 

Die Rhein-Neckar Löwen trainieren ja nicht in ihrer Spielstätte?

Wir kommen nur zum Spiel in die Arena nach Mannheim. Trainiert wird in Kronau. 

Sie waren am Mittwoch als „Späher“ beim Pokalspiel des ThSV Eisenach in Stuttgart, konnten Sie Erkenntnisse für die Partie am Montag in Eisenach gewinnen?

Da standen sich zwei Ex-Vereine von mir gegenüber. Ich wohne nicht weit von Stuttgart, da habe ich mal reingeschaut. Das war für mich sehr interessant. Ich habe einiges mitgenommen, was wir in die Vorbereitung auf den Montag einfließen lassen. 

Ist die Partie am Montag eine besondere für Sie?

Die Zeit in Eisenach habe ich aus verschiedenen Gründen in sehr guter Erinnerung. Meine erste Tochter Lucia ist 2002 in Eisenach geboren. Sportlich hatten wir eine tolle Mannschaft zusammen, mit Jonny Jensen, Eric Amalou, Stephan Just, Karsten Wöhler und all den anderen.  Wir haben gegen Magdeburg und gegen Kiel gewonnen. Die heiße Atmosphäre in der Werner-Aßmann-Halle verhalf uns zu manch unerwarteten Punkt. 

Haben Sie noch Kontakt zu Spielern aus dieser Zeit?

Ja, aber zumeist nur sporadisch. Zu meinem damaligen Torwartkollegen Karsten Lehmann, zu Stephan Just, der ja jetzt Trainer beim EHV Aue ist, zu Eric Amalou und Karsten Wöhler. 

Bereitest Du Deine Torhüter besonders auf den Montag vor?

Es werden ganz normale Trainingseinheiten werden. Wer spielt, stimme ich mit unserem Trainer Sebastian Hinze ab. Auch die Auswechslungen während der Spiele. 

Th. Levknecht 

 

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Dragan Jerkovic heute als Torwarttrainer der Rhein-Neckar Löwen - Foto: RNL
Dragan Jerkovic vor 20 Jahren für den ThSV Eisenach am Ball - Foto: Th. Levknecht