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Samstag geht`s los

Zum Punktspielauftakt kommt am Samstag, 26.08.2023 um 19 Uhr der Bergische HC in die Werner-Aßmann-Halle. Tickets im Vorverkauf online unter www.thsv-eisenach.de und in der ThSV-Geschäftsstelle. Bitte beachten! An der Tageskasse wird ein Aufschlag von 4€ je Eintrittskarte erhoben.-Im Vorfeld der Saison sprachen wir mit unserem Sportlichen Leiter Maik Nowak.

Auszeit mit Maik Nowak 

„Alle Beteiligten wissen, es geht nur gemeinsam.“

Mit einem Heimspiel gegen den Bergischen HC startet Erstbundesliga-Aufsteiger ThSV Eisenach am Samstag, 26.08.2023 um 19.00 Uhr in die Punktspielsaison. Wir sprachen vorab mit Maik Nowak, dem Sportlichen Leiter der Wartburgstädter

In den letzten beiden Jahren gelang mit dem HSV Hamburg und dem VfL Gummersbach je einem Aufsteiger der Klassenerhalt in der 1. Handballbundesliga. Kann das der ThSV Eisenach auch schaffen? 

Statistisch gesehen haben die jeweils Zweitplatzierten Aufsteiger der vergangenen Jahre den Verbleib in der stärksten Liga der Welt kaum geschafft, und die Fachwelt des Handballsports geht wohl in der Mehrheit fest davon aus, dass Eisenach der erste Absteiger ist. Sie betrachten es vielleicht sogar als ein Wagnis von uns - wir jedoch definitiv als Gelegenheit! Genau darin liegt der Reiz, und wir wären schlechte Sportler, wenn wir höchst selbst nicht an den Klassenerhalt glauben würden, oder?! Also schaffen wir „einfach“ das scheinbar Unmögliche.

Was unterscheidet die 1. von der 2. Handballbundesliga?

Die zweite Liga ist schon eine tolle starke Liga, aber das Oberhaus des deutschen Handballs repräsentiert das Beste der Welt. Die individuellen Qualitäten in Abwehr und Angriff sind enorm, es wird ein sehr hohes Tempo und das Spielen auf den Punkt zelebriert – eine riesige Herausforderung!

Welche Bedeutung kommt der Werner-Aßmann-Halle zu? 

Unsere Aßmannhalle mit dem speziellen Flair ist ein nicht wegzudenkender Faktor. Bei uns sind die Emotionen wirklich spürbar. Es ist sehr laut, und man ist der Freude aber auch der Schmerzen aller Spieler sehr nah. Kurzum, in dieser Halle und gegen uns als Team soll es keiner gegnerischen Mannschaft wirklich Spaß machen zu spielen.

Zehn Abgängen stehen insgesamt 9 Neuzugänge gegenüber, stimmt jetzt die Mischung im Kader? 

Das werden die nächsten Monate zeigen. Wir haben uns bei den Verpflichtungen sehr viel Gedanken gemacht, und im Rahmen unserer, vergleichsweise bescheidenen, Möglichkeiten einiges erreicht. Es ist ein junger unerfahrener, aber mit handballerischen und Herzpotential ausgestatteter „Haufen“, der sich mit einer unvergleichlichen Mentalität und Teamspirit auf den Weg machen soll. Sie treten dabei in die großen Fußstapfen des unvergleichlichen Teams unseres letzten gemeinsamen Jahres, wissen und wollen es!

Was erwarten Sie von U 21-Weltmeister Niclas Heitkamp? 

Niclas, den ich ja schon durch seine Ausbildungsstation in Leipzig eine geraume Zeit kenne, verkörpert genau diesen jungen, intelligenten, wilden und potentiell guten Spieler. Er wird uns zunächst in der Abwehr sehr schnell und im Angriff hoffentlich zeitnah helfen können.

Toptorjäger Fynn Hangstein weg (zum TuS N-Lübbecke), Spielgestalter Jannis Schneibel muss aufgrund einer im letzten Heimspiel der Vorsaison zugezogenen Schulterverletzung möglicherweise bis zum Ende des Kalenderjahres pausieren; wer sollen die tragenden Kräfte im Rückraum sein?

Wir sind uns da alle einig - so wie Fynn bei uns kein Star war, so werden wir auch zukünftig keine Stars für den notwendigen Mannschafterfolg haben. Alle Beteiligten wissen, dass es nur zusammen geht.

Zu den 8 externen Neuzugängen gehören 3 Torhüter sowie Bastian Freitag aus dem eigenen Nachwuchs…?

Bastian darf Erfahrung beim Training im Männerbereich sammeln. Was die anderen 3 neuen Torhüter betrifft - auf dieser Position hatten wir in den letzten Jahren die größten Leistungsschwankungen. Wir müssen hier unbedingt besser werden, und brauchen eine kontinuierliche Leistung auf einem bestimmten Niveau. Neben dem Umstand das die meisten Erstligisten ohnehin 3 Torhüter haben, soll der Konkurrenzkampf seinen Beitrag leisten, um das oben genannte Unmögliche möglich zu machen. 

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