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Kempa-Treffer bleiben die Spezialität

Oberliga Männer: ThSV Eisenach II öffnet beim 38:34 (19:17) über den HSV Ronneburg die Trickkiste/ Armend Alaj markierte 14 Treffer 

Kempa-Treffer sind eine Spezialität des ThSV Eisenach II. Oftmals endet schon der erste Angriffszug mit einem Kempa. Vier Kempa „würzten“ den 38:34 (19:17) -Heimerfolg über den HSV Ronneburg. Spielertrainer Qendrim Alaj war als Vorlagengeber oder Vollstrecker an allen beteiligt.  „Wir wissen, dass bei Eisenacher Überzahl der Kempa kommt, und können es trotzdem nicht verteidigen“, gestand Ronneburgs Trainer-Altmeister Stefan Koska. Er stufte den ThSV Eisenach II als Titelfavorit ein, war mit dem Ergebnis nicht unzufrieden, zumal ihm einige tschechische, kroatische und deutsche Stammkräfte fehlten. Der HSV Ronneburg war nur mit 9 Feldspielern und zwei Torhütern angereist, hatte im altbekannten Torjäger Mirko Alexy (10 Tore) und Karel Kraus (12 Treffer) zwei treffsichere Werfer. Übertroffen wurden sie vom Eisenacher Armend Alaj, der insgesamt 14 Bälle einnetzte; aus dem rechten Rückraum und später auch vom Kreis. Der zum Auswahlkader des Kosovo zählende Armend Alaj präsentierte sich in blendender Verfassung, ging in die Tiefe, gewann einsatzstark die Zweikämpfe, vollende scharf und präzise. Dass sein Team 34 Gegentreffer hinnehmen musste, ärgerte Spielertrainer Qendrim nur wenig. „Bis zur 46. Minute waren es nur 23. In der Schlussviertelstunde habe ich unsere Jugendbrigade eingewechselt, damit auch diese Spielpraxis bekommt“, erläuterte Qendrim Alaj. Der Doppelpunktgewinn war angesichts der Dominanz beim 29:23 (46.) „eingetütet“. Mit unnötigen Zeitstrafen verhalf der ThSV Eisenach II den Gästen aus dem Landkreis Greiz zum Aufstocken der Trefferausbeute. „Im zweiten Saisonspiel, der zweite Sieg. Das zählt. Ärgerlich, nun steht eine vierwöchige Punktspielpause an“, erklärt Qendrim Alaj. Erst am Samstag, 21.10.2023 geht es mit einem Heimspiel gegen das „Team Internationale“, die SG Suhl/Goldlauter weiter. 

Armend Alaj von Beginn in Torlaune

Der ThSV Eisenach II startete mit Ardit Ukaj auf Links- und Philipp Urbach auf Rechtsaußen, Julius Brenner, Qendrim Alaj und Armend Alaj im Rückraum, Max Schlotzhauer am Kreis und Bastian Freitag im Tor. Da Leonard Toelke berufsbedingt fehlte, blieb Qendrim Alaj zunächst auch für Abwehraufgaben auf dem Parkett. Die Gäste gestalteten die Auftaktviertelstunde ausgeglichen (7:7/10., 9:10 /14.). Beim 12:12 (19.) durch ihren Goalgetter Mirko Alexy glich der HSV Ronneburg letztmalig aus. Beim 17:14 durch Armend Alaj (25.) lagen die Gastgeber mit drei Treffern vorn. Enteilen konnten sie nicht. Karel Kraus und Mirko Alexy hielten mit ihren Treffern die Ronneburger auf Tuchfühlung. 

Mit offensiver Deckung die Weichen gestellt

Nach Wiederanpfiff setzten die Eisenacher auf eine 5:1-Abwehr, mit Joel Stegner als vorgezogene Spitze. Florian Müller gelangen etliche Ballgewinne. Die Hausherren zogen vom 19:18 (32.) über 24:20 (40.) auf 27:21 (45.) davon. Die Gäste waren tempomäßig überfordert. Den Eisenachern war die Spielfreude deutlich anzumerken. Die Youngster Maarten Elwers(Rückraum rechts), Emil Starke (Rückraum Mitte), Leif Katzwinkel (Linksaußen) und Hannes Beyer (Rückraum links) durften nun ran. 

Statistik

ThSV Eisenach II: Freitag, Büchner; Müller (2), Brenner (7), Urbach, Stegner (1), Schlotzhauer (1), Ukaj (5), A. Alaj (14/3), Starke, Katzwinkel (3), Q. Alaj (5/2), Beyer, Elwert

HSV Ronneburg: Vlasak, Hempel; Steppeler (1), Kraus (12/1), Ruderisch (3), Sittig, A. Stölzner (1), Stein (1), Alexy (10/1), Böhm (4), Seime (2)

Siebenmeter: ThSV II 5/7 – HSV Ronneburg 2/4

Zeitstrafen:

ThSV II 4 x 2 Min., Rot für Starke (56.)

HSV Ronneburg 4 x 2 Min., Rot für Stölzner (47.)

Schiedsrichter: Beyer/Scholz

Zuschauer:100

Th. Levknecht 

 

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Armend Alaj bejubelt einen seiner 14 Treffer
Das Siegertränzchen nach dem Abpfiff
Youngster Leif Katzwinkel trug sich mit 3 Toren ins Spielprotokoll ein
Ardit Ukaj markierte 5 Treffer